E-Banking: Was man beachten sollte

Onlinebanking ist eine praktische Sache – Bankgeschäfte lassen sich auf diese Weise von jedem Computer oder Smartphone aus erledigen. Aus Sicherheitsgründen gilt es jedoch, ein paar wichtige Punkte zu beachten.

Onlinebanking
Depositphotos, Rawpixel

Damit man nicht Opfer eines Phishing-Angriffs wird, sollte man sicher zum Finanzinstitut navigieren und vor der Anmeldung des E-Bankings sicherstellen, dass man tatsächlich mit seinem Finanzinstitut verbunden ist.

URL immer manuell eintippen

Aus diesem Grund rät die unabhängige Plattform «eBanking – aber sicher!» der Hochschule Luzern – Informatik, die Adresse (URL) fürs E-Banking des Finanzinstituts immer manuell in der Adresszeile des Browsers einzutippen (eine Banking App erspart diese Mühe, s. Box unten). Das Institut weist darauf hin, niemals einen Link, den man zum Beispiel per E-Mail oder SMS erhalten hat, zu verwenden. Ratsam sei ferner, keinen Link oder eine Suchmaschine zu verwenden, um sich anzumelden.

Ein weiterer Tipp der Plattform lautet: „E-Banking nur von einem bekannten und sicheren Gerät («5 Schritte für Ihre digitale Sicherheit») aus benutzen (z.B. nicht mit öffentlichen Geräten in Hotels).“

Sichere Verbindung checken

Da man fürs Onlinebanking bekanntlich sensible Daten wie beispielsweise ein Passwort angeben muss, sollte die Verbindung zum Finanzinstitut geschützt sein. Eine korrekt aufgebaute SSL-Verbindung – also eine sichere Verbindung – zur richtigen Webseite, die auf einem echten und gültigen Zertifikat basiert, erkennt man anhand der folgenden drei eindeutigen Browser-Merkmale:

  1. Schloss-Symbol in der Adresszeile: Die Verbindung wurde mit gültigem SSL-Zertifikat verschlüsselt.
  2. Richtiger Name des Finanzinstituts (wird entweder neben dem Schloss oder nach einem Klick auf das Schloss unter «Ausgestellt für:» angezeigt): Die Identität des Zertifikatsbesitzers (Bank) wurde bestätigt.
  3. Korrekter Domänen-Name in der Adresse: Man befindet sich wirklich auf der Seite des Finanzinstituts.

Ferner rät das Institut «eBanking – aber sicher!» die Verbindung bei einem Systemunterbruch oder bei ungewöhnlichen Fehlermeldungen sofort zu beenden. Zudem solle man unterwegs darauf achten, seine Anmeldeinformationen verdeckt einzugeben – niemand sollte einem dabei über die Schulter blicken. (rs)

 

App fürs E-Banking

Eine Alternative zum klassischen E-Banking mittels Browser ist eine Banking App: Der Kunde erhält vom Finanzinstitut eine vorgefertigte und speziell fürs elektronische Banking zugeschnittene Software, welche entsprechend gut abgesichert ist. Damit entfallen ungeliebte Aufgaben wie die manuelle Eingabe der Bankadresse im Browser und die Überprüfung der sicheren Verbindung. Denn im Gegensatz zum Browser erledigt eine Banking App diese Aufgaben im Hintergrund automatisch, und minimiert damit die Gefahr von typischen Anwendungsfehlern wie Tippfehlern sowie Phishing – vorausgesetzt, der Benutzer hält sich an einige Grundregeln, wie es bei «eBanking – aber sicher!» heisst. Mehr zur sicheren Banking App hier

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