Mangel an Wertschätzung führt zu Stress
Eine Umfrage zum Thema Work-Life-Balance zeigt: Seltene Wertschätzung stresst Arbeitnehmende stärker als Zeitdruck.

Der meiste Stress im Arbeitsalltag ist menschlich bedingt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von InLoox, Hersteller von Projektmanagementsoftware, unter rund 220 Teilnehmern. Demnach sind belastende Umstände wie parallel zu bearbeitende Projekte oder die E-Mail-Flut nicht die Hauptursachen von Stress im Beruf. Stattdessen steigert vor allem ein Mangel an Wertschätzung das subjektive Stressempfinden.
Zwar fühlt sich jeder zweite Mitarbeiter unter Zeitdruck und hat das Gefühl, zu wenig Zeit für alle wichtigen Aufgaben zu haben. Doch die Wahrgenommene Wertschätzung am Arbeitsplatz ist ein entscheidenderer Faktor für das Stressempfinden: Wer das Gefühl hat, dass die eigene Arbeit nicht geachtet wird, ist gestresster. Dies hat auch einen Einfluss darauf, wie sehr der Beruf sich negativ auf das Privatleben auswirkt.
Ein weiterer interessanter Punkt der Umfrage: Vorgesetzte sind mit ihrem Erfolg deutlich zufriedener als ihre Mitarbeiter und fühlen sich auch deutlich häufiger wertgeschätzt. Sie haben zudem seltener eine hohe Erwartungshaltung an sich selbst und empfinden sich selber häufiger als produktiv.
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