Pilotversuch mit Bodycam beginnt
Am Montag geht es los: Erste Stadtpolizisten werden in Zürich mit einer Bodycam ausgerüstet. Das soll präventiv vor gewalttätigen Übergriffen schützen.
Die Stadtpolizei (Stapo) Zürich hat die Vorbereitungsarbeiten für die Umsetzung des Pilotprojekts Bodycam abgeschlossen und hat am 6. Februar 2017 mit dem versuchsweisen Einsatz der Kameras gestartet. Die Kameras sollen zum Einsatz kommen, wenn Polizeiangehörige Privatpersonen im öffentlichen Raum anhalten oder kontrollieren. Damit sollen präventiv gewalttätige oder verbale Übergriffe verhindert und das Verhalten der Beteiligten dokumentiert werden, wie es in der Medienmitteilung des Sicherheitsdepartements heisst.
Maximal acht Kameras im Einsatz
Gemäss Angaben werden maximal acht Kameras an der Front zum Einsatz kommen. Alle am Pilotversuch beteiligten Polizistinnen und Polizisten durchliefen gestützt auf das vom Stadtrat erlassene Reglement eine Schulung im Umgang mit der Bodycam, wie das Sicherheitsdepartement ferner schreibt. Die genaue Dauer des Pilotversuchs sei noch offen, da das Projekt wissenschaftlich ausgewertet werde und dazu ausreichend Datenmaterial vorhanden sein müsse. Das Sicherheitsdepartement und die Stadtpolizei Zürich würden die politischen Gremien und Akteure sowie die Öffentlichkeit über den Verlauf des Pilotversuchs und die gewonnenen Erkenntnisse in geeigneter Form orientieren, heisst es abschliessend.
Quelle: Stapo Zürich