Weniger Cyberangriffe im Februar – Risiko bleibt hoch
Die Zahl der Cyberangriffe auf Schweizer Unternehmen ist im Februar 2026 im Vergleich zum Vormonat um sieben Prozent gesunken. Laut aktuellen Daten von Check Point Software Technologies waren Organisationen hierzulande durchschnittlich 1166 Angriffen pro Woche ausgesetzt.

Die Schweiz liegt zwar unter dem europäischen Durchschnitt von 1764 Angriffen, bleibt jedoch deutlich unter Druck.
Besonders betroffen waren im Februar erneut der Energie- und Versorgungssektor, gefolgt vom Einzelhandel sowie der öffentlichen Verwaltung. In Deutschland lag der Wert bei 1345 Angriffen pro Woche, in Österreich sogar bei 1785.
Weltweit wurden pro Organisation durchschnittlich 2086 Cyberangriffe pro Woche registriert. Als besonders gefährdet gelten weiterhin Bildungseinrichtungen, Behörden und Telekommunikationsunternehmen.

Zugleich weist Check Point auf neue Risiken durch generative KI hin: Jede 31. Eingabe in GenAI-Tools enthielt ein hohes Risiko für die Preisgabe sensibler Daten. 88 Prozent der Unternehmen, die solche Anwendungen regelmässig nutzen, waren davon betroffen.
Trotz eines globalen Rückgangs gemeldeter Ransomware-Fälle bleibt die Bedrohungslage angespannt. Im Februar waren weltweit 49 aktive Ransomware-Gruppen tätig. Besonders auffällig ist laut Check Point die zunehmende Aktivität neuer Gruppen wie Qilin und Clop.
Marco Pierro, Country Manager Schweiz bei Check Point, betont: «Der Rückgang darf nicht über die anhaltend hohe Gefährdungslage hinwegtäuschen. Besonders die Zunahme von Ransomware-Aktivitäten bleibt kritisch.»
Quelle: Check Point Software Technologies

