SIAXMA® Zutrittskontrolle für die Kantonale Verwaltung Zug
Komplexität, die man nicht sieht Die Dimensionen dieses SIAXMA® Systems sind imposant: Rund 3’500 aktive Nutzer:innen an über 40 Standorten, fast 60 Zentralen (KomPros), bald 600 Leser sowie 26 Schlüsseldepots. Seit über 25 Jahren darf Siaxma die Kantonale Verwaltung Zug in Sachen Zeiterfassung und Zutrittskontrolle begleiten, Ausbau- und Erneuerungsprojekte umsetzen, und für den sicheren Betrieb […]
Komplexität, die man nicht sieht
Die Dimensionen dieses SIAXMA® Systems sind imposant: Rund 3’500 aktive Nutzer:innen an über 40 Standorten, fast 60 Zentralen (KomPros), bald 600 Leser sowie 26 Schlüsseldepots. Seit über 25 Jahren darf Siaxma die Kantonale Verwaltung Zug in Sachen Zeiterfassung e Controllo degli accessi begleiten, Ausbau- und Erneuerungsprojekte umsetzen, und für den sicheren Betrieb der Installation sorgen. Dabei stand und steht immer die gemeinsame Lösungsfindung mit dem Kunden im Vordergrund.
Immer den Überblick behalten
Wenn man Mike Schuler zuhört, der als Projektleiter Sicherheitstechnik seit 14 Jahren für die SIAXMA® Infrastruktur im ganzen Kanton Zug verantwortlich ist, taucht man gedanklich schnell in ein sehr komplexes und weitverzweigtes Sicherheits- und Zeiterfassungssystem ein. Dieses ist über Jahrzehnte organisch gewachsen: Neues wurde in das Alte integriert oder umgekehrt, Updates und Upgrades so implementiert, dass auch bestehende Installationen weiterlaufen. Diese Aufgabe umfasst unter anderem die Sicherstellung des Betriebs und die Bewirtschaftung von Alarmen, die langfristige Planung von Hard- und Software-Updates sowie die Systemerweiterung im Zusammenhang mit neuen oder neu gemieteten Gebäuden und Räumlichkeiten. Auch das Programmieren und Drucken der Ausweise (Badges) gleich in seinem Büro gehört dazu. Dabei gilt es, die Balance zu halten zwischen zwingend nötigen und wünschenswerten Aktualisierungen. Schliesslich ist es auch immer eine Frage des Budgets. So lassen sich die grosse Flexibilität und Etappierungsmöglichkeiten des modularen Systems optimal nutzen, und es bleibt immer genügend Spielraum für Erweiterungen.
Das Kundenbedürfnis als Innovationstreiber
Der jüngste Erneuerungsschritt bestand darin, 300 der über 20-jährigen Leser auszuwechseln, um von Legic® prime auf Legic® advant aufzurüsten und so die Sicherheit nochmals zu erhöhen. Nur wenig weiter zurück liegt die Ablösung von Windows durch Linux, ohne dass die Hardware ersetzt werden musste. Das hat die Betriebssicherheit und die Reaktionszeiten spürbar verbessert.
Die Kantonale Verwaltung Zug ist sich nicht zu schade, mitzudenken und nach sinnvollen Optimierungen zu suchen und als Pionierin auch mal etwas Neues auszuprobieren. So zum Beispiel 1998, als beim Bau des Polizeigebäudes in Zug erstmals die SPS-Steuerung als Ergänzung zum KomPro eingesetzt wurde. Oder die Leihgabenverwaltung, die auf Anregung von Mike Schuler aus der Schlüsselverwaltung heraus entstanden ist. Die rund 10‘000 Schlüssel und mehreren Tausend Leihobjekte (u.a. auch Handys, SIM-Karten, Garagentoröffner usw.) wären anders gar nicht mehr zu managen. Der Evakuierungsplan wiederum basiert auf der Leihgabenverwaltung und war ebenfalls Schulers Idee. So ist jederzeit dokumentiert, wer in welchem Gebäude und auf welchem Stockwerk im Notfall die Fäden zieht. Diese zunächst individuellen Anwendungen haben es in den SIAXMA® Standardkatalog geschafft und stehen seither allen Kunden offen.
Alles, was das SIAXMA® System kann
«Was ich schätze, ist der Spielraum und die Flexibilität des Systems», erklärt Schuler. «Ich kann einfach einen neuen ‘Lego-Stein’ draufsetzen, wo es ihn gerade braucht, und fertig. Die Partnerschaft beruht auf Augenhöhe, jeder hat den gleichen Informationsstand, die gleiche Expertise». Er meint hier nicht zuletzt den direkten Draht zum Siaxma Projektleiter und sogar zur Entwicklungsabteilung. Zahlreiche Schnittstellen zu Drittsystemen, etwa der Polizei, der Einbruchmeldeanlage oder zur Finanzbuchhaltung machen SIAXMA® zu einem mittlerweile unverzichtbaren Eckpfeiler des Zuger Verwaltungsapparates. Der Projektleiter fasst den Leistungsumfang so zusammen: «Das ist die einzige mir bekannte SIAXMA® Installation, die praktisch alle Funktionen und Features ausschöpft, die unser Produkt bietet.»
Für einen unwahrscheinlichen, aber nicht unmöglichen Netzausfall sind alle Standorte gewappnet: Dank der Offline-fähigen KomPros können sie auch temporär autonom betrieben werden. Alarme, ober besser Störungsmeldungen, wie z.B. eine zu lange geöffnete Tür, kann sich Mike Schuler nebst dem PC-Arbeitsplatz auch an jedem dezentralen Touchscreen-Terminal und auf seinem Handy anzeigen lassen. Danach gefragt, ob das SIAXMA® System stabil laufe, nennt er ein paar eindrucksvolle Zahlen: «Wir haben rund 600 Türen, teilweise mit je vier oder fünf Kontakten und Funktionen. Mit allen anderen vielfältigen Anwendungen in der Zutrittskontrolle und Zeiterfassung kommen ca. 3,5 Millionen Buchungen pro Jahr zusammen. Ich kann mich an keinen nennenswerten Zwischenfall erinnern.»