Innovations-Seminar

Als exklusiver Schweizer Handelspartner von Vivotek hat Rotronic kürzlich an einem Seminar über Innovationen des Herstellers orientiert. Rund 20 Fachinstallateure informierten sich über die Neuigkeiten im Bereich Videoüberwachung.

Der Hersteller Vivotek informiert über seine jüngsten Innovationen.

Vivotek wurde im Jahr 2000 gegründet. Anfänglich entwickelte und produzierte der taiwanesische Hersteller hauptsächlich für Firmen wie Abus, Cisco und D-Link. Mittlerweile konzentriert sich der Hersteller mit seinen Produktentwicklungen ausschliesslich auf den eigenen Brand. So waren zuletzt an der Fussball-WM 2014 in Brasilien über 300 Vivotek Speed Dome Kameras zur Gewährleistung der Sicherheit im und um die Stadions im Einsatz.

Mit IP-Kameras, Netzwerk Video-Rekordern, PoE-Lösungen und Video Servern bietet Rotronic ein umfassendes Sortiment des taiwanesischen Herstellers an.

Am Seminar stellten Spezialistinnen von Vivotek ihre neusten Produkte vor:

  • Die aktuell kleinste Fish-Eye-Kamera der Welt, die FE8180.
  • Neue Managed PoE Switche mit erweiterten Funktionen für  Sicherheitsanwendungen, im Speziellen zur Verwaltung von Kameras.
  • Die Daisy Chain – eine Verknüpfung von mehreren Kameras. Lediglich eine Kamera wird an einen Netzwerkswitch angehängt, die zweite Kamera wird direkt an die erste Kamera angeschlossen. Dadurch wird der Installationsaufwand deutlich reduziert.

Das 1965 gegründete Handels- und Produktionsunternehmen Rotronic bietet die unterschiedlichsten Lösungen für Händler- und Industrie-Kunden an. Die Geschäftsfelder umfassen Produkte für das Messen von Feuchte, Temperatur, CO2 und Differenzdruck. Ferner gehören auch Lösungen für Sicherheitssysteme, im Bereich 19“-Technik, in der unterbrechungsfreien Stromversorgung dazu.

Das Unternehmen arbeitet eng mit ausgesuchten Lieferanten zusammen, bietet Installateuren Beratung und ein sich ergänzendes Sortiment aus den Bereichen Videoüberwachung, Netzwerktechnik und Datenspeicherung an.

Produktmanagement verstärkt

Seit wenigen Wochen ist Michael Unger in der Unternehmenszentrale von Salto Systems als Vice President Produktmanagement tätig.

Michael Unger (Mitte), Vice President Produktmanagement, umringt von Javier Roquero (l), Chief Executive Officer (CEO), und Marc Handels (r), Chief Marketing & Sales Officer (CMSO) von Salto.

Unger fungiere in seiner neuen Stellung als Schnittstelle zwischen Entwicklung und Marketing, wie das Unternehmen schreibt. Er werde das Produktportfolio weiterentwickeln sowie massgeblich in die Ausarbeitung der Spezifikationen von Produkten und die Priorisierung von Entwicklungsprojekten eingebunden sein, teilt das Unternehmen mit.

Der 43 Jahre alte Betriebswirt war zuvor bei Evva, wo er 24 Jahre in unterschiedlichen Bereichen und Positionen tätig war. 2002 wechselte er in den neu gegründeten Bereich Produktmanagement und trug dort die Verantwortung für die Salto-Produkte innerhalb der Evva-Gruppe.

BÜPF: Swico würde Referendum unterstützen

Der Fachverband der ICT-Anbieter, Swico, will ein allfälliges Referendum gegen das Gesetz betreffend Telefon- und Fernmeldeüberwachung unterstützen.

Unter Beschuss: Das Gesetz zur Telefon- und Fernmeldeüberwachung
Unter Beschuss: Das Gesetz zur Telefon- und Fernmeldeüberwachung

Der Nationalrat hat als Zweitrat das Gesetz betreffend Telefon- und Fernmeldeüberwachung, kurz BÜPF, behandelt. Wie schon im Ständerat prallten die fundierte Kritik und die berechtigten Einwände von Jugendparteien, Gesellschaft und ICT-Wirtschaft an den Parlamentarierinnen und Parlamentariern ab, wie der Swico schreibt. Das Gesetz – so es in Kraft tritt – würde einschneidende Beschränkungen der Bürgerrechte, aber auch massive Kostenfolgen für die ICT-Wirtschaft zur Folge haben, so der Verband der ICT-Anbieter. Der Swico-Vorstand habe sich daher mit grosser Mehrheit dafür ausgesprochen, ein allfälliges Referendum aktiv zu unterstützen, sofern es auf einer überparteilichen Basis zum Tragen kommt.

Tatsache sei, dass die Strafverfolgungsbehörden ihr Arsenal weiter entwickeln müssen, um dem technischen Fortschritt zu folgen und auf neue Formen der Kriminalität reagieren zu können. Ein solcher Ausbau des Instrumentariums müsse jedoch immer auch die Prinzipien einer offenen und demokratischen Gesellschaft sowie die individuellen Rechte und die Privatsphäre der Bürger im Auge haben. Nicht alles, was technisch machbar und aus Sicht der Strafverfolgungsbehörden wünschbar wäre, ist gesellschafts- und bürgerverträglich, wie Swico betont. Gemäss dem Verband ist die zwingende Einführung von Überwachungsmassnahmen, welche in der Praxis nicht oder nur selten zur Anwendung kommen, stossend und belastet die Wirtschaft, insbesondere die ICT-Wirtschaft.

Die Vorlage sei insgesamt einseitig ausgerichtet und inhaltlich überzogen. Sie stelle die Strafverfolgung über die Bürgerrechte und den Anspruch auf Wahrung der Privatsphäre, ohne deren Notwendigkeit ausreichend begründen zu können. Die Botschaft reite auf der Welle einer diffusen Angst vor Kriminalität jeglicher Art sowie des Unbehagens der Staatsorgane vor dem gewaltigen (positiven und negativen) Potenzial des Internets. Die zwölfmonatige Vorratsdatenspeicherung, die Einschleusung von Staatstrojanern und die flächendeckende Rasterfahndung per IMSI-Catcher sind ein kaum wirkungsvoller und gleichzeitig unverhältnismässiger und kostenintensiver Eingriff in unsere bürgerlichen Freiheiten, wie der Verband abschliessend schreibt.

Risiken der Geldwäscherei

Der Bundesrat hat den ersten Bericht über die nationale Beurteilung der Geldwäscherei- und Terrorismusfinanzierungsrisiken in der Schweiz zur Kenntnis genommen. Der Bericht zeigt, dass die Schweiz von der Finanzkriminalität nicht verschont wird und für das Waschen von Erträgen aus mehrheitlich im Ausland begangenen Straftaten nach wie vor attraktiv ist.

Die Analysen im Bericht basieren sowohl auf quantitativen als auch qualitativen Daten, die aus öffentlichen Quellen stammen oder von verschiedenen Stellen von Bund und Kantonen sowie von Akteuren des privaten Sektors bereitgestellt wurden. In Bezug auf die Vortaten stellen Betrug und Veruntreuung, Korruption und Zugehörigkeit zu einer kriminellen Organisation die Hauptgefährdungen für den Schweizer Finanzsektor dar.

Die Gesamtbeurteilung der Geldwäschereirisiken hat für alle dem Geldwäschereigesetz (GwG) unterstellten Bereiche ein mittleres Risiko ergeben, das jedoch je nach Bereich unterschiedlich ausfällt. Die grösste Gefährdung wird bei den Universalbanken festgestellt. Dank den Massnahmen zur Bekämpfung der Geldwäscherei werden die Verwundbarkeiten jedoch deutlich reduziert, sodass trotz erhöhtem Risiko von einem angemessenen Risikomanagement in diesem Bereich ausgegangen werden kann. Das Gleiche gilt für folgende Bereiche: Privatbanken, Vermögensverwaltung, Rechtsberufe, Treuhandgeschäfte sowie Geld- und Wertübertragungsdienstleistungen.

Die Analysen haben gezeigt, dass das Risiko für die Bereiche Versicherungen, Spielbanken und Kreditdienstleistungen in der Schweiz gering ist. Die übrigen analysierten Bereiche (Retailbanken, Effektenhandel, Edelmetallhandel, Geldwechselgeschäfte, Zahlungsverkehrsdienstleistungen) sind einer mittleren Gefährdung ausgesetzt. Die bestehenden Massnahmen zur Verhütung und Verminderung des Risikos von Geldwäscherei und Terrorismus­finanzierung stehen aber in einem angemessenen Verhältnis zu den festgestellten Risiken.

Terrorismusfinanzierung

Für die Terrorismusfinanzierung hat die Analyse ebenfalls ein beschränktes Risiko ergeben, das aber, würde es eintreffen, bedeutende Auswirkungen haben könnte. Zudem könnte das Risiko ansteigen, wenn die Terrorismusfinanzierungsnetzwerke alternative Geldübertragungssysteme in der Schweiz systematischer nutzen sollten. Dadurch würden sowohl die Gefährdung als auch die Verwundbarkeit unseres Landes zunehmen.

Die momentan am stärksten der Terrorismusfinanzierung ausgesetzten Finanzintermediäre sind die Banken, die Dienstleister im Bereich Geld- und Wertübertragung sowie im Kreditgeschäft, wobei es in der Regel um geringe Beträge geht. Die Behörden arbeiten in diesem Bereich sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene eng zusammen. Die Weiterführung und Verstärkung dieser Zusammenarbeit insbesondere zwischen den Nachrichtendiensten, die weitere Sensibilisierung der potenziell von Terrorismusfinanzierung betroffenen Akteure sowie der Einsatz anderer verfügbarer Rechtsgrundlagen zur Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung sind wesentliche Voraussetzungen, damit das Risiko eingedämmt werden kann.

Ferner wurden sechs Bereiche untersucht, die nicht direkt dem GwG unterstellt sind. Die interdepartementale Koordinationsgruppe zur Bekämpfung der Geldwäscherei und der Terrorismusfinanzierung (KGGT) kommt zum Schluss, dass das heutige System den Risiken in angemessener Weise begegnet. Sie schlägt dennoch einige Verbesserungs­massnahmen vor.

Die KGGT ist der Ansicht, dass das gesetzliche Dispositiv für die dem GwG unterstellten Bereiche, das mit dem Bundesgesetz vom 12. Dezember 2014 zur Umsetzung der 2012 revidierten Empfehlungen der GAFI vervollständigt wurde, den aktuellen Geldwäscherei- und Terrorismusfinanzierungsrisiken insgesamt angemessen Rechnung trägt. Sie ist auch der Auffassung, dass die Anwendung der von der Gesetzgebung vorgesehenen Instrumente auf operativer Ebene noch verbessert werden sollte. Aus diesem Grund empfiehlt die KGGT in ihrem Bericht acht Massnahmen zur Konsolidierung des aktuellen Dispositivs. Dazu gehören die Förderung des Dialogs zwischen dem öffentlichen und privaten Sektor, die Entwicklung und Systematisierung der Statistiken sowie spezifische Empfehlungen für künftige Analysen und betreffend den erfolgten Untersuchungen der nicht dem GwG unterstellten Bereiche, namentlich der Immobilien- und der Rohstoffbranche, der Stiftungen und der Zollfreilager.

Die nationale Risikoanalyse ist ein kontinuierlicher Prozess. Der Bericht wird nachzuführen und mit anderen Berichten und Analysen zu ergänzen sein, damit die Wirksamkeit des schweizerischen Dispositivs beurteilt und neuen Gefährdungen begegnet werden kann.

ETH: Ausbau der Informations-Sicherheit

Die ETH Zürich kann das Zurich Information Security and Privacy Center ausbauen.

Informationssicherheit
V.l.n.r.: Bankratspräsident der ZKB, Jörg Müller-Ganz, ETH-Präsident Lino Guzzella und Jürgen Dormann, Stiftungsratspräsident der ETH Zürich Foundation, bei der Vertragsunterzeichnung. (Bild: ETH Zürich / Peter Rüegg)

Möglich macht dies gemäss dem Onlineportal ETH-News eine zweckgebundene Donation der Zürcher Kantonalbank an die ETH Zürich Foundation in der Höhe von fünf Millionen Franken über die nächsten zehn Jahre.

Informationssicherheit sei einer der strategisch wichtigen Forschungsschwerpunkte der ETH Zürich, den insbesondere das Departement Informatik seit Jahren intensiv erforsche. Der geplante Ausbau des Zurich Information Security and Privacy Center (ZISC) stärke Forschung, Ausbildung und Fortbildung in diesem Bereich.

Zentraler Bestandteil des neuen ZISC ist laut Direktor Srdjan Capkun das geplante «ETH-ZISC Open Lab». Das sei eine offene Plattform, wo sich Wissenschaftler und IT-Fachspezialisten der am ZISC beteiligten Partner und Firmen rege austauschen können. Die Beteiligten erhoffen sich, dass durch den engeren Kontakt zwischen Forschenden und Wirtschaftsvertretern die Bedürfnisse der Wirtschaft noch besser abgeholt werden können und sich ein rascher Transfer von Forschungsresultaten in alltägliche Anwendungen ergibt. Regelmässig sollen Workshops, Seminare und Tagungen durchgeführt werden. Das Open Lab werde Platz für 20 Studierende, Forschende und Wirtschaftspartner bieten. Eine solche Austausch-Plattform sei seit längerem ein grosses Bedürfnis. Die Donation ermögliche es, diese endlich aufzubauen.

Örtlich liegt das ETH-ZISC Open Lab in der Nähe des Instituts für Informationssicherheit des Departements Informatik.

Der ausführliche Artikel von Peter Rüegg kann hier nachgelesen werden.

Blitze als Brandauslöser

Ungefähr 10‘000 Blitze schlagen in der Schweiz jährlich in Gebäude ein: Damit ist jeder dritte Feuerschaden auf einen Blitzeinschlag zurückzuführen.

Da hilft insbesondere eine gute Blitzschutzanlage.

Direkte Blitzeinschläge verursachen meist die grössten Schäden. Im schlimmsten Fall können sie ganze Gebäude explosionsartig in Brand setzen. Indirekte Blitzeinschläge haben Schäden an elektrischen Geräten wie Fernseher, Computer oder Heizungssteuerung zur Folge und sind häufiger, wie die Beratungsstelle für Brandverhütung (BfB) schreibt.

Blitze schlagen auch neben Türmen, Bäumen, Hochspannungsleitungen und in Gewässernähe ein. Blitze sind unberechenbar und können mehrmals am gleichen Ort einschlagen. Blitzschutzsysteme verhindern gemäss BfB keine Einschläge, schützen jedoch Gebäude vor grösseren Schäden. Sie würden die Blitzeinschläge ableiten und dafür sorgen, dass Blitze für Gebäude nahezu ungefährlich seien. Obwohl der Einbau einer solchen Anlage nur für besonders gefährdete Bauten vorgeschrieben sei, empfehle man eine generelle Installation. Die Kosten für ein Blitzschutzsystem würden in der Regel ein bis zwei Prozent des Gebäudeversicherungswerts betragen.

In Gebäuden ohne Blitzschutzanlagen sollte laut BfB während eines Gewitters die Netzstecker von elektrischen Geräten wie Fernseher und Radio gezogen werden. Es empfehle sich, einen Überspannungsschutz von einer Fachperson installieren zu lassen.

Es gelten folgende Vorsichtsmassnahmen während Gewittern in Häusern ohne Blitzschutzanlage:

  • Für empfindliche elektrische Apparate wie Fernseher und Computer lohnt sich die Installation eines Überspannungsschutzes. Ansonsten sollten während eines Gewitters die Stecker der Geräte herausgezogen werden.
  • Der Kontakt mit Gas- und Wasserleitungen, Elektroinstallationen oder Antennenkabeln ist zu vermeiden.
  • In der Mitte des Raumes ist es während eines Gewitters am sichersten. Schutz bieten auch Autos, Eisenbahnwagen oder Campingwagen.

Salzkonsum in der Schweiz ist zu hoch

Der Salzkonsum der Schweizer ist laut Gesundheitsorganisationen viel zu hoch. Dies hat Auswirkungen auf die Gesundheit.

Wir essen fast doppelt so viel Salz wie von der WHO empfohlen.
Wir essen fast doppelt so viel Salz wie von der WHO empfohlen.

Darin sind sich die Fachleute einig: Der Salzkonsum in der Schweiz ist zu hoch und schadet der Gesundheit. Ärztefachgesellschaften und Gesundheitsorganisationen haben sich als breite Allianz in der Fachgruppe «Salz und Gesundheit» zusammengeschlossen und ein Positionspapier erarbeitet. Sie fordern Massnahmen, um den Salzgehalt in der Ernährung auf ein sinnvolles Mass zu reduzieren.

Der Salzkonsum in der Schweizer Bevölkerung liegt laut einer Studie bei durchschnittlich 9,1 Gramm pro Tag und Person (1) und damit deutlich über der Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation WHO von maximal 5 Gramm pro Tag. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) strebt deshalb kurzfristig eine moderate Reduktion auf weniger als 8 Gramm pro Tag an, eine Strategie die nun auch von medizinischen Fachleuten unterstützt wird.

Ein Übermass an Salz schadet der Gesundheit. «Mit der Salzkonzentration im Blut steigt auch die Flüssigkeitsmenge im Kreislauf. Das erhöht den Blutdruck, dieser wiederum fördert die Arteriosklerose in den Blutgefässen, welche für viele Hirnschläge und Herzinfarkte verantwortlich ist», gibt Prof. Michel Burnier, Leiter der Fachgruppe «Salz und Gesundheit» und der Abteilung für Nephrologie des Universitätsspitals Lausanne, zu bedenken. Die hohe Salzzufuhr beeinträchtigt ausserdem die Wirksamkeit der blutdrucksenkenden Medikamente bei Patienten mit Bluthochdruck. Zusammenhänge fanden sich schliesslich zwischen Salzkonsum und dem metabolischen Syndrom (einer gefährlichen Kombination von Risikofaktoren und einer Vorstufe von Diabetes), dem Grad von Übergewicht und dem Auftreten von Magenkrebs. Studien haben ergeben, dass salzreich ernährte grössere Kinder und Jugendliche mehr Süssgetränke konsumieren und zu Übergewicht neigen. Zudem können sie wie Erwachsene von Bluthochdruck betroffen sein und einmal entwickelte erhöhte Werte auch im Erwachsenenalter beibehalten. Ein verminderter Salzkonsum würde somit zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf- und Nieren-Krankheiten sowie weiteren Gesundheitsproblemen beitragen.

Fertigprodukte tragen am stärksten zu unserem Salzkonsum bei. Die Fachgruppe „Salz und Gesundheit“ rät daher, diese zu vermeiden, stärker mit Gewürzen und Kräutern zu würzen und die Salzbeigabe ins Essen langsam zu reduzieren.

Aber auch die Industrie ist gefragt: Diese soll schrittweise den Salzgehalt in ihren Produktrezepturen reduzieren und die Kennzeichnung des Salzgehalts verbessern.

Es begann in einer Garage

Vor 25 Jahren legte Frank Studerus, der Managing Director der Studerus AG, in einer Garage in Meilen ZH den Grundstein für das IT-Unternehmen.

Frank Studerus
Frank Studerus

Mit ZyXEL und weiteren internationalen Brands entwickelte sich die Unternehmung in Schwerzenbach ZH rasch. Frank Studerus hätte sich selbst nie erträumen lassen, mit seinen jugendlichen 18 Jahren bereits so schnell erfolgreich zu sein, doch nun weiss er, dass in der IT-Branche alles möglich ist und man sich unabhängig von Alter und Erfahrung gut positionieren kann. „Das Tolle in der IT-Branche ist, dass man nicht aufgrund von Vorurteilen, sondern abhängig von der Leistung beurteilt wird“, erklärt Studerus.

Ein wichtiger Eckpfeiler für den Erfolg des Unternehmens sei die Investition in einen hochwertigen lokalen Support und in verschiedene Services, um Fachhändler und Endkunden auch nach dem Kauf zu unterstützen, lässt die IT-Firma wissen. Das 2010 von der Studerus AG lancierte Technology Forum zähle heute ausserdem zu den wichtigsten alljährlichen Schweizer ICT-Veranstaltungen (nächstes Date: 19. November 2015).

Die kommenden Jahre sieht Studerus als grosse Herausforderung, da der IT-Markt zunehmend kompetitiver wird und man als Unternehmen agil und effizient sein muss. Der wachsende Bedarf an technischen Dienstleistungen zeige jedoch ein neues Marktpotenzial auf. „Vielen unserer Partner fehlt sowohl die Zeit als auch das Know-how für die Konfiguration und Wartung ihrer Geräte. Wir möchten daher künftig vermehrt als System Engineers für unsere Partner tätig sein“, fügt Studerus an.

„Wir möchten in Zukunft vermehrt als System Engineers tätig sein.“

Jährlich mehr als 3 Tote durch Stromschlag

In den letzten fünf Jahren sind in der Schweiz durchschnittlich drei bis vier Personen durch die Elektrizität im privaten Umfeld ums Leben gekommen. Ursachen sind je zur Hälfte defekte elektrische Installationen und Geräte, wie das Eidgenössische Starkstrominspektorat ESTI mitgeteilt hat.

Verantwortlich für die Sicherheit bei den elektrischen Niederspannungs-Installationen im Hause ist der Eigentümer. Mieter müssen die festgestellten Mängel dem Vermieter melden. Dieser muss unverzüglich die Mängel durch einen Elektriker beheben lassen, wie das ESTI betont. Provisorische oder Laieninstallationen seien oft die Ursachen für gefährliche Zustände. Die periodische Kontrolle der bestehenden Installationen helfe, Fehler zu erkennen und Mängel aufzudecken.

Alte elektrische Installationen sollten auf die aktuellen Bedürfnisse überprüft werden. Ein wirksamer Schutz gegen den elektrischen Schlag biete die Fehlerstromschutzeinrichtung RCD (FI). Eine Sicherung oder ein Leitungsschutzschalter schützt zwar die elektrische Installation bei einem Fehler vor Überlast und Kurzschluss, nicht aber Personen, die den stromführenden Leiter berühren, wie das ESTI erklärt. Eine Nachrüstung werde deshalb dringend empfohlen.

Moderne Fehlerstromschutzeinrichtungen, kombiniert mit Steckvorrichtungen mit Schutzkragen und berührungssicheren Tableaus, würden den besten Schutz vor elektrischem Schlag bieten.

Die in Verkehr gebrachten elektrischen Geräte müssen gemäss der Verordnung über elektrische Niederspannungserzeugnisse NEV sicher sein. Das ESTI führt dazu Marktüberwachungen durch. Der Gebrauch nach dem Verkauf sei dem Eigentümer überlassen. Defekte Isolationen und unsachgemässe Reparaturen würden immer wieder zu gefährlichen Zuständen führen. Elektrische Geräte sollen deshalb nur durch den Fachmann repariert werden, rät das ESTI. Dieser werde nach Beendigung der Reparatur auch eine Prüfung vornehmen. Das garantiere, dass reparierte Geräte auch sicher seien.

Elektrischer Strom kann schon ab 50 mA tödlich sein. Deshalb gilt laut ESTI:

  • Keine Arbeiten an elektrischen Installationen und Geräten durch Laien.
  • Bei Lampenwechsel ist immer die Stromzufuhr zu trennen und die Spannungsfreiheit zu prüfen.
  • Finger weg von blanken Drähten oder stromführenden Teilen.

Nach einer Elektrisierung ist immer ein Arzt oder das Spital zur Kontrolle aufzusuchen. Durch Elektrizität verursachte Personenschädigung muss dem ESTI gemeldet werden. Das Inspektorat klärt die Ursachen ab und veranlasst wenn nötig die Massnahmen zur Unfallverhütung.

Jährlich drei Todesfälle durch Stromschläge zu Hause

Das eidgenössiche Starkstrominspektorat (ESTI) warnt vor gefährlichen Stromschlägen im privaten Umfeld.

Beim Lampenwechsel gilt: Immer zuerst die Stromzufuhr unterbrechen - und die Spannungsfreiheit überprüfen!
Beim Lampenwechsel gilt: Immer zuerst die Stromzufuhr unterbrechen – und die Spannungsfreiheit überprüfen!

Alte elektrische Installationen, Provisorien und Laieninstallationen sind gefährlich: Jährlich sterben drei bis vier Personen in der Schweiz zu Hause wegen tödlicher elektrischer Schläge. Schon 50 mA Strom können tödlich sein.

Das Eidgenössische Starkstrominspektorat (ESTI) ruft Wohneigentümer deshalb dazu auf, elektrische Installationen regelmässig durch Fachpersonen überprüfen zu lassen und allenfalls Nachrüstungen in Auftrag zu geben.

Laien sollten zudem selber keine Arbeiten an elektrischen Installationen und Geräten durchführen. Bei einfachen Vorgängen wie etwa das Wechseln einer Lampe muss die Stromzufuhr getrennt und die Spannungsfreiheit geprüft werden. Generell sollten blanke Dräte und stromführende Teile nicht berührt werden.

Sollte es trotzdem zu einem Unfall kommen, muss ein Arzt oder ein Spital aufgesucht werden und die Personenschädigung dem ESTI gemeldet werden. Dieses klärt die Ursachen ab und veranlasst wenn nötig Massnahmen zur künftigen Unfallverhütung.

75% haben grosse Sicherheitsprobleme

Im Cybersecurity Poverty Index von RSA, der Security-Division von EMC, liefern 400 Sicherheitsspezialisten aus 61 Ländern eine Einschätzung der Sicherheitslage ihres Unternehmens.

Internet cable concept

Organisationen haben weltweit noch grosse Defizite beim Risiko-Management und bei den Sicherheitssystemen, die sie vor Cyberangriffen schützen sollen. Wie gut sie vorbereitet sind, ist unabhängig von der Grösse der Unternehmen, der Branche oder des Unternehmensstandorts. Das ist das jüngste Ergebnis des Cybersecurity Poverty Index. Gemäss EMC stechen zwei Resultate besonders hervor: Erstens seien die Unternehmen nicht in der Lage, ihr Cyberrisiko zu messen und zu bewerten. Das mache es schwierig oder gar unmöglich, Sicherheitsaktivitäten zu priorisieren. Zweitens zeige die Studie, dass Unternehmen hauptsächlich auf Perimeter-Sicherheit setzen würden, um das Eindringen von Angreifern aus dem Internet zu verhindern. Doch diese Massnahme reiche nicht aus gegen die Sicherheitsbedrohungen von heute.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie sind:

  • 75 Prozent der befragten Spezialisten sehen signifikante IT-Sicherheitsrisiken für ihr Unternehmen, schätzen ihr Sicherheitsniveau aber als zu niedrig ein.
  • Nur fünf Prozent schätzen ihr Sicherheitsniveau als herausragend ein.
  • Fast zwei Drittel der Befragten schätzen ihr Sicherheitsniveau in allen Kategorien als zu niedrig ein.
  • Überraschenderweise sind grosse Organisationen nicht besser geschützt: Mehr als 83 Prozent der Organisationen mit mehr als 10‘000 Mitarbeitern sind schlecht auf die heutigen Bedrohungen vorbereitet, im Vergleich zu 79 Prozent der Firmen mit weniger als 1‘000 Mitarbeitern.
  • Zwei Drittel der Befragten waren bereits Opfer von Cyberangriffen – aber nur 22 Prozent von diesen sehen sich heute besser geschützt als vor der Attacke. Unternehmen haben also grosse Probleme bei der Verbesserung ihrer Systeme, sogar wenn sie bereits schlechte Erfahrungen gemacht haben.
  • Usw.

Die Studie auf Basis des NIST Cybersecurity Framework (CSF) erlaubt laut EMC Einblicke, wie Organisationen ihre eigenen Leistungen bei der Cybersicherheit anhand von 18 Fragen selbst bewerten. Die Antworten gäben Aufschluss zu den fünf Schlüsselfunktionen jeder Sicherheitsstrategie:

  • Identify: Erkennen von Gefahren und Abwehrmassnahmen
  • Protect: Einsatz und Weiterentwicklung von Sicherheitstechnologien
  • Detect: Erkennen potenzieller Bedrohungen
  • Respond: Analyse von Angriffen und zielgerichtete Reaktion
  • Recover: Wiederherstellung von betroffenen Systemen

Sein eigenes Sicherheitslevel kann man hier testen.

Social Media als Einfallstor für Hacker

Laut einer neuen Umfrage des Security-Software-Herstellers ESET glauben 80% der IT-Experten, dass Social-Media-Kanäle ein leichtes Einfallstor in Unternehmensnetzwerke sind. Grund hierfür sind zu lasche oder vernachlässigte Sicherheitsmassnahmen. Darüber hinaus gaben 36% an, dass sich ein Angreifer leicht Zugang über die bei der Arbeit genutzten Socal-Media-Seiten verschaffen könnte.

Social media background

12% der Befragten berichteten, dass ihr Netzwerk bereits über Social-Media-Kanäle mit Viren infiziert wurde. Obwohl 56% sagten, dass ihr Unternehmen eine Reglementierung bezüglich der Nutzung von Social Media hat, gaben ebensoviele zu, dass die Umsetzung dieser Regelung nie kontrolliert wurde. Die Umfrage wurde im Mai 2015 unter 200 IT-Experten in England durchgeführt.

Sorgloser Umgang mit Social Media

Als Teil der Studie wurden zudem 1000 Arbeitnehmer über ihren Umgang mit Social Media am Arbeitsplatz befragt. 36% der Befragten gaben an, dass Einschränkungen für die Social-Media-Nutzung ihrer Meinung nach aufgrund höherer Produktivität eingeführt wurden und nicht als Schutzmassnahme vor Viren & Co.

„Bei der Entwicklung von Sicherheitsstrategien wird Social Media in Unternehmen oft noch übersehen. Viele nehmen hier keine Bedrohung wahr – doch diese Annahme ist falsch. Hacker suchen sich immer wieder neue Wege, um Zugriff auf Firmennetzwerke zu erhalten und Social Media kann hier eine offene Tür sein“, so Thomas Uhlemann, Security Specialist bei ESET.

Erschreckenderweise kennt rund ein Viertel der Befragten jemanden, dessen Facebook-Identität gestohlen wurde – oder war sogar selbst davon betroffen. „Cyberkriminelle nutzen Social Media um Malware und Exploits an der Firewall des Unternehmens vorbei zu schmuggeln“, so Uhlemann weiter. „Betrüger tricksen User aus, indem sie diese auf angeblich seriöse Seiten locken und dort ihre Daten stehlen. IT-Experten haben keinen Überblick darüber, was ihre Mitarbeiter  auf Social-Media-Kanälen tun und ob die Seiten, die sie besuchen, eine potenzielle Gefahr für das Unternehmen darstellen.“

Ein ‚Like‘ kann ernste Folgen haben

Des Weiteren hat die Untersuchung gezeigt, dass 33% der erwerbstätigen Befragten eine Facebook-Seite „liken“ würden, um etwas zu gewinnen. Nur 3% konnten behaupten, dass sie so auch wirklich einmal einen Preis gewonnen haben. Die Mitarbeiter wurden zudem gefragt, ob sie eine Seite wieder „unliken“ würden, wenn Sie feststellen, dass es sich um einen Betrugsversuch handelt. 12% würden hier keinen Handlungsbedarf sehen.

Ein Fehler: Denn eine der derzeit grössten Betrugsmaschen auf Facebook ist das sogenannte ‚Likejacking‘. Hierbei werden Nutzer dazu gebracht, einen Facebook-Status für eine Seite abzusetzen, die sie eigentlich nicht „liken“ wollten. Dadurch verbreiten sich Hoaxes und Spam weiter. Dieses Vorgehen ist aktuell sehr beliebt und beinhaltet normalerweise verlockende Videos. Ein Klick leitet den Nutzer auf eine externe Seite, die versucht, Malware auf den Computer herunterzuladen. „Nutzer sollten sich über die Gefahren von ‚Likejacking‘ bewusst sein und kritisch hinterfragen, was wirklich ein ‚Like‘ bei Facebook wert ist. Denn ein Klick auf die falsche Seite kann mehr Schaden anrichten, als viele annehmen“, erklärt Uhlemann.

Unternehmen sind also gut beraten, ihre Mitarbeiter für die Gefahren im Umgang mit Social Media am Arbeitsplatz zu sensibilisieren.

 

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