Grippeepidemie ist vorbei

Die Schwellenwerte der neuen Grippefälle ist im April erstmals in dieser Saison unterschritten worden.

Endlich vorbei: Die Grippewelle 2015 ist Vergangenheit.
Endlich vorbei: Die Grippewelle 2015 ist Vergangenheit.

Die Meldungen neuer Grippefälle haben erstmals den nationalen epidemischen Schwellenwert unterschritten. Dies meldet das Bundesamt für Gesundheit (BAG).

Der Schwellwert, der in jedem Jahr neu bestimmt wird, liegt für die diesjährige Saison bei 70 Meldungen pro 100‘000 Einwohnern.

Überschritten wurde der Wert in dieser Saison zum ersten Mal im Januar. Im Februar erreichte die Welle ihren Höhepunkt mit 440 Meldungen pro 100‘000 Einwohner.

In diesem Jahr war die Welle besonders heftig: In den Kantonen Graubünden und Tessin wurden zeitweise fast 900 grippebedingte Arztkonsultation pro 100‘000 Einwohner gemeldet. Ausserdem führte die Welle während elf Wochen zu einer höheren Sterblichkeit bei den über 65-jährigen, als dies im Winter üblich ist.

Wer sich gegen die nächste Grippesaison schützen will, kann dies beispielsweise am nationalen Grippeimpftag am 6. November 2015 tun. Viele Arztpraxen bieten dann eine Grippeimpfung ohne Anmeldung zu einem Pauschalpreis an. Die Liste der teilnehmenden Praxen wird im Herbst aufgeschaltet.

Reflektoren aus der Sprühdose

Ein reflektierender Spray, der tagsüber unsichtbar ist, soll die Sicherheit der schwächeren Verkehrsteilnehmer erhöhen.

Der schwedische Autohersteller Volvo will die Sicherheit von Fahrradfahrern und Fussgängern in der Nacht verbessern – mit Reflektoren zum Aufsprühen.
Der „Lifepaint“-Spray kann auf Kleidung, den Velohelm, die Hundeleine, den Rucksack oder auf das ganze Fahrrad aufgesprayt werden. Der Clou: Während die Farbe am Tag unsichtbar ist, reflektiert sie in der Nacht Scheinwerferlicht und bringt so die Velofahrer zum Leuchten. Anders als mit leuchtendgelbe Warnwesten und Reflektorbänder bleibt die Kleidung so neutral – ein wichtiges Argument, denn oftmals werden die Schutzelemente genau deswegen nicht getragen.

Der Spray soll für Kleidung und andere Materialien unschädlich sein und ungefähr eine Woche halten, verspricht Volvo.

Im Moment gibt es LifePaint erst in Grossbritannien, wo der Konzern den Spray testet.

https://www.youtube.com/watch?v=CfWzeGlaFvI

Lifepaint soll die Fahrradfahrer in der Nacht besser sichtbar machen.

Wie viel ist zu viel Alkohol?

Die nationale Dialogwoche Alkohol 2015 will die Grenzen des Alkoholkonsums aufzeigen - ohne ihn aber grundsätzlich zu verteufeln.

Wann ist das nächste Bier eines zu viel?
Wann ist das nächste Bier eines zu viel?

Unter dem Motto «Wie viel ist zu viel?» findet zwischen dem 30. April und dem 9. Mai 2015 die dritte nationale Dialogwoche Alkohol statt.

Sie verfolgt das Ziel, Grenzen des Alkoholgenusses aufzuzeigen, ohne den Alkoholkonsum grundsätzlich zu verteufeln. Die Dialogwoche steht 2015 im Vordergrund der Alkoholpräventionskampagne, die im Rahmen des Nationalen Programms Alkohol (NPA) am 23. April 2015 lanciert und bis Ende 2017 laufen wird.

Im Zentrum der Dachkampagne steht eine Website, die mit einem Quiz auf Gesundheitsrisiken und anderen Gefahren im Zusammenhang mit Alkoholkonsum aufmerksam machen will. Die Kampagne setzt ausserdem auf Humor und verschiedene Giveaways, um das Wissen zum Thema zu vermitteln und dabei insbesondere jüngere Konsumenten zu sensibilisieren.

Digitale Infrastruktur schafft viele Jobs

Der europäische Rechenzentrumsmarkt wird bis 2020 um mehr als 6% jährlich wachsen und ein Volumen von 270,4 Milliarden Euro erreichen. Zudem entstehen viele neue Arbeitsplätze.

Die steigende Nachfrage nach Rechenzentrumskapazität schafft zahlreiche Jobs.
Die steigende Nachfrage nach Rechenzentrumskapazität schafft zahlreiche Jobs.

Der europäische Rechenzentrumsmarkt wird bis 2020 um mehr als 6% jährlich wachsen und ein Volumen von 270,4 Milliarden Euro erreichen. Dies hat eine Befragung der Unternehmensberatung A.T. Kearney ergeben. Über 50 IT-Leiter in Europa bestätigten, dass Unternehmen planen, ihre Budgets für diesen Bereich um 50% und mehr zu erhöhen.

Deshalb ist akuter Handlungsbedarf angesagt, um die Wettbewerbsfähigkeit der Standorte in Europa im Zeitalter der Digitalisierung nicht zu gefährden: Durch die steigende Nachfrage nach Rechenzentrumskapazität in den nächsten fünf Jahren entstehen laut A.T. Kearney europaweit netto mehr als 340 000 neue Arbeitsplätze. Weitere 172 000 Vakanzen kämen in diesem Zeitraum durch Pensionierungen hinzu. Bei diesen Angaben sind Rationalisierungs- und Globalisierungseffekte bereits eingerechnet.

Gemäss der Befragung werden Big Data, Cloud Computing, die Digitalisierung von Prozessen, Produkten und Services, das Internet der Dinge sowie die Anpassung älterer Systeme weitere Investitionen in Rechenzentren zur Folge haben. 65% der IT-Entscheider würden als Standort Europa wählen.

Nach heutigem Stand übertrifft die Nachfrage nach Fachpersonal für den Aufbau und Betrieb digitaler Infrastrukturen das Angebot deutlich. Mit den verfügbaren Fachkräften können nur etwa 50% der Stellen besetzt werden, heisst es.

Brandschutz: neue Veranstaltungsreihe

Feuer-Trutz Network führt am 27. Mai 2015 in Köln erstmals eine Trend-Tagung durch.

Präsentiert wird auch die Studie «Brandschutz Insights 2015».
Präsentiert wird auch die Studie «Brandschutz Insights 2015».

Die neue Veranstaltung greift Themen wie politische und gesellschaftliche Trends im vorbeugenden Brandschutz auf und bietet Prognosen zur Marktentwicklung. Sie richtet sich an Geschäftsführer und leitende Mitarbeitende aus Unternehmen im vorbeugenden Brandschutz. Den Teilnehmern werden erstmals die Ergebnisse der aktuellen Branchenstudie «Brandschutz Insights 2015» vorgestellt. Die Studie liefert Informationen zur Brancheneinschätzung 2015, zu Marktgrössen einzelner Segmente im vorbeugenden Brandschutz, zum Arbeitsalltag heute und in Zukunft, zu Produkttrends und sie macht einen Ausblick auf internationale Studien zur Marktentwicklung. In den Vorträgen wird die Relevanz der Studienergebnisse für die eigene Arbeit und das eigene Unternehmen verdeutlicht. Gegebenenfalls abzuleitende Massnahmen können mit den Studienautoren direkt diskutiert werden. Ferner informieren Branchenexperten über künftige technische und politische Trends mit Auswirkungen auf den Brandschutz: zum Beispiel die weitere Entwicklung der europäischen Harmonisierung oder die Auswirkungen der sich verändernden Architektur auf den Brandschutz.

Mangel an Wertschätzung führt zu Stress

Eine Umfrage zum Thema Work-Life-Balance zeigt: Seltene Wertschätzung stresst Arbeitnehmende stärker als Zeitdruck.

Ehrliche Wertschätzung am Arbeitsplatz hilft, das Stressrisiko zu vermindern.
Ehrliche Wertschätzung am Arbeitsplatz hilft, das Stressrisiko zu vermindern.

Der meiste Stress im Arbeitsalltag ist menschlich bedingt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von InLoox, Hersteller von Projektmanagementsoftware, unter rund 220 Teilnehmern. Demnach sind belastende Umstände wie parallel zu bearbeitende Projekte oder die E-Mail-Flut nicht die Hauptursachen von Stress im Beruf. Stattdessen steigert vor allem ein Mangel an Wertschätzung das subjektive Stressempfinden.

Zwar fühlt sich jeder zweite Mitarbeiter unter Zeitdruck und hat das Gefühl, zu wenig Zeit für alle wichtigen Aufgaben zu haben. Doch die Wahrgenommene Wertschätzung am Arbeitsplatz ist ein entscheidenderer Faktor für das Stressempfinden: Wer das Gefühl hat, dass die eigene Arbeit nicht geachtet wird, ist gestresster. Dies hat auch einen Einfluss darauf, wie sehr der Beruf sich negativ auf das Privatleben auswirkt.

Ein weiterer interessanter Punkt der Umfrage: Vorgesetzte sind mit ihrem Erfolg deutlich zufriedener als ihre Mitarbeiter und fühlen sich auch deutlich häufiger wertgeschätzt. Sie haben zudem seltener eine hohe Erwartungshaltung an sich selbst und empfinden sich selber häufiger als produktiv.

Zum ausführlichen White Paper.

In der Schweiz Flagge zeigen

Das Münchner Unternehmen Radware ist ab sofort in der gesamten Schweiz vertreten.

Michele Rapisarda sieht für sein Unternehmen noch grosses Wachstumspotenzial in der Schweiz .
Michele Rapisarda sieht für sein Unternehmen noch grosses Wachstumspotenzial in der Schweiz .

Radware ist ein Lösungsanbieter für Anwendungssicherheit und -verfügbarkeit in physikalischen, virtuellen und Cloud-Rechenzentren. Mit Michele Rapisarda (35), dem neuen Channel Manager Schweiz, decke das Unternehmen neben der deutschsprachigen Schweiz neu auch die Romandie und das Tessin ab, wird mitgeteilt. Rapisarda verfüge über eine 16-jährige Erfahrung in der Schweizer IT-Industrie und leite das Schweizer Vertriebsteam von Radware. Zuletzt war er über elf Jahre als Business Development Manager für die Arrow ECS Internet Security AG in Wallisellen tätig.

Weniger getötete und schwer verletzte Motorradfahrer

2014 gab es weniger getötete und schwer verletzte Töfffahrer.

Motorrad fahren ist sicherer geworden.
Motorrad fahren ist sicherer geworden.

Die vom Bundesamt für Strassen (Astra) veröffentlichte Unfallstatistik zeigt, dass 2014 im Vergleich zum Durchschnitts-Mehrjahresvergleich 2009 bis 2013 21% weniger getötete und 9% weniger schwer verletzte Motorrad/Roller-Fahrer zu beklagen waren.

2014 verloren 53 Motorradfahrer ihr Leben, 1199 wurden schwer verletzt. 2009 waren es noch 78 Getötete und 1466 Schwerverletzte. Im Mehrjahresvergleich nahmen bei den Motorradfahrern die Todesfälle prozentual stärker (-21%) ab als bei den Autofahrern (-18%).

Als Gründe für positive Entwicklung nennt die schweizerische Fachstelle für Zweiradfragen (SFZ) die Sensibilisierung der Auto- und Motorradfahrer, bessere Ausbildung, bessere Ausrüstung und Fortschritte bei der Technik.

Denn nach wie vor ist Motorradfahren risikoreicher als Autofahren: Die Fahrerinnen und Fahrer sind von keiner Karrosserie umgebe und somit bei einer Kollision oder einem Sturz weniger gut geschützt als Autoinsassen. Doch vorausschauendes Fahren, gute Schutzbekleidung, der Besuch von Weiterbildungskursen und verfeinerte Technik mit elektronischen Fahrassistenzsystemen wie ABS oder ASR tragen zu einer höheren Sicherheit bei.

Laut bfu sind zwei Drittel der Unfälle, in die Motorradfahrer involviert sind, fremdverschuldet. Deshalb ruft die SFZ Auto- und Motorradfahrer auf, gerade jetzt zum Auftakt der neuen Motorradsaison besonders gut aufeinander zu achten, um so „Überseh-Unfälle“ zu vermeiden.

Motorradfahren ist sicherer geworden

Die Unfallzahlen 2014 zeigen, dass das Risiko beim Motorradfahren langsam sinkt.

Dank besserer Ausbildung und besseren Schutzausrüstungen sinkt die Zahl an tödlichen Motorradunfällen deutlich.
Dank besserer Ausbildung und besseren Schutzausrüstungen sinkt die Zahl an tödlichen Motorradunfällen deutlich.

Die vom Bundesamt für Strassen Astra veröffentlichte Unfallstatistik zeigt, dass 2014 im Vergleich zum Durchschnitts-Mehrjahresvergleich 2009 bis 2013 21% weniger getötete und 9% weniger schwer verletzte Motorrad/Roller-Fahrer zu beklagen waren.

2014 verloren 53 Motorradfahrer/innen ihr Leben, 1199 wurden schwer verletzt. 2009 waren es noch 78 Getötete und 1466 Schwerverletzte. Im Mehrjahresvergleich nahmen bei den Motorradfahrern die Todesfälle prozentual stärker (-21%) ab als bei den Autofahrern (-18%).

Als Gründe für positive Entwicklung nennt die schweizerische Fachstelle für Zweiradfragen SFZ die Sensibilisierung der Auto- und Motorradfahrer, bessere Ausbildung, bessere Ausrüstung und Fortschritte bei der Technik.

Denn nach wie vor ist Motorradfahren risikoreicher als Autofahren: Die Fahrerinnen und Fahrer sind von keiner Karrosserie umgebe und somit bei einer Kollision oder einem Sturz weniger gut geschützt als Autoinsassen. Doch vorausschauendes Fahren, gute Schutzbekleidung, der Besuch von Weiterbildungskursen und verfeinerte Technik mit elektronischen Fahrassistenzsystemen wie ABS oder ASR tragen zu einer höheren Sicherheit bei.

Laut bfu sind zwei Drittel der Unfälle, in die Motorradfahrer involviert sind, fremdverschuldet. Deshalb ruft die SFZ Auto- und Motorradfahrer auf, gerade jetzt zum Auftakt der neuen Motorradsaison besonders gut aufeinander zu achten, um so „Überseh-Unfälle“ zu vermeiden.

Übernahme der SeeTec AG

Die im Videomanagement tätige On-Net Surveillance Systems (OnSSI) in Amerika übernimmt gemäss Mitteilung die Anteilsmehrheit der SeeTec AG in Bruchsal, Deutschland.

Gehen in Zukunft Hand in Hand: Die Leute von SeeTec und von On-Net Surveillance Systems.
Gehen in Zukunft Hand in Hand: Die Leute von SeeTec und von On-Net Surveillance Systems.

Für Stephan Rasp, den Vorstandsvorsitzenden der SeeTec, ermöglicht der Zusammenschluss der zwei Unternehmen neue Perspektiven: „Wir schaffen einen neuen, unabhängigen Player von globaler Bedeutung, der offene und plattformunabhängige VMS-Lösungen bietet.“

Der Zusammenschluss sei von grosser Bedeutung für das weitere Wachstum und für die Diversifikation des Angebots, sagte Gadi Piran, CTO von OnSSI. Das Miteinander sei ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer globalen Marktpräsenz.

 

Neuer Geschäftsführer bei der SGAS

Bruno Albrecht wird neu Geschäftsführer bei der Schweizerischen Gesellschaft für Arbeitssicherheit.

Bruno Albrecht, neuer Geschäftsführer bei der SGAS
Bruno Albrecht, neuer Geschäftsführer bei der SGAS

Dr. Bruno Albrecht übernimmt neu die Aufgabe als Geschäftsführer der Schweizerischen Gesellschaft für Arbeitssicherheit (SGAS). Dies gab Präsident Martin Häfliger an der 31. Generalversammlung der SGAS vom 26. März bekannt.

Albrecht ist kein Unbekannter in der SGAS: Als Aktuar bewährt er sich bereits im Vorstand der Gesellschaft. Er ist ausserdem beim Schweizer Kompetenzzentrum für Forschung in den Gebieten Landwirtschaft, Ernährung und Umwelt Agroscope im Stab tätig.

Das Amt des Geschäftsführer ist vorerst auf ein 20%-Pensum beschränkt. Soll die Mitgliederzahl wie geplant weiter steigen, soll des Pensum nach und nach auf 100 % ausgebaut werden, so Häfliger.

Europäische Impfwoche mit zehnter Ausgabe

Die Europäische Impfwoche vom 20. bis zum 25. April will die Durchimpfungsrate quer durch Europa steigern.

Impfungen retten Menschenleben: Die WHO will das Bewusstsein dafür schärfen.
Impfungen retten Menschenleben: Die WHO will das Bewusstsein dafür schärfen.

Die 10. Europäische Impfwoche unter dem Motto Vorbeugen. Schützen. Impfen ist für den 20.-25. April 2015 geplant.

Die Initiative unter Führung der Weltgesundheitsorganisation WHO Europa will die Europäische Region von impfpräventablen Krankheiten befreien, in dem sie das öffentliche Bewusstsein über den Nutzen von Impfungen steigert und die nationalen Impfsysteme fördert.

Massnahmen erscheinen durchaus nötig: Die WHO verzeichnete 2013 in Europa zum Beispiel 31’685 Masernfälle – das sind 348% mehr als noch 2007. Um solche Ausbrüche zu verhindern, müssten laut WHO 95% der Bevölkerung geimpft sein.

Unternehmen und Arztpraxen können beim BAG Poster und Flyer zur Impfwoche bestellen.

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