In sieben Schritten zum Security-Wunschbudget

Ein beantragtes Security-Budget der IT-Abteilung hat nicht immer Chancen, vor der Geschäftsleitung zu bestehen. Ein Leitfaden hilft.

Wie nur kann ich die Geschäftsleitung vom Security-Budget überzeugen?
Wie nur kann ich die Geschäftsleitung vom Security-Budget überzeugen?

Laut Pricewaterhouse Coopers gab es im letzten Jahr weltweit 48 Millionen registrierte Sicherheitsvorfälle, bei denen der verursachte Schaden zum Teil in Milliardenhöhe lag. Doch das beantragte Security-Budget, um solche Vorfälle abzuwehren, hat nicht immer Chancen bei der Geschäftsleitung. Deshalb hat die Firma WatchGuard Technologies einen Leitfaden veröffentlicht: Er soll die IT-Verantwortlichen unterstützen, die Thematik auf Ebene Geschäftsführung zu verankern. Ein besseres Verständnis für die Sicherheitsanforderungen seitens der Finanzentscheider sei die wichtigste Voraussetzung, um Massnahmen zur Umsetzung eines Security-Konzepts einzuleiten, betont der Netzwerksicherheitsspezialist.

Der Leitfaden definiert insgesamt sieben Schritte auf dem Weg zum Security-Wunschbudget und wartet auf jeder einzelnen Stufe mit konkreten Handlungsempfehlungen auf. So wird beispielsweise gezeigt, wie sich der individuelle Sicherheitsbedarf eines Unternehmens ermitteln lässt und welche Möglichkeiten es gibt, um potenziell bestehende Sicherheitslücken im eigenen Netzwerk aufzudecken. Darüber hinaus finden die IT-Verantwortlichen Tipps, wie sich die gegenwärtige Situation und mögliche Handlungs­optionen gegenüber der Geschäftsführung präsentieren lassen.

 

Immer mehr Personen arbeiten flexibel

Die flexiblen Arbeitszeiten nehmen in der Schweiz weiter zu.

Flexibilität bei der Arbeit wird in der Schweiz immer wichtiger.
Flexibilität bei der Arbeit wird in der Schweiz immer wichtiger.

Knapp die Hälfte der Arbeitnehmenden (44,6%) hatte im Jahr 2014 flexible Arbeitszeiten. Dies meldet das Bundesamt für Statistik BfS. Bei der letzten Erhebung im Jahr 2004 waren es erst 41,7%. Die flexiblen Modelle reichen dabei von Wochen- oder Monatsarbeitszeit über Jahresarbeitszeit bis hin zu Arbeitszeiten ganz ohne formale Vorgaben. Dabei sind Männer häufiger als Frauen in einem solchen Modell beschäftigt (51,1% gegenüber 37,6%) und Personen mit einem Universitäts- oder Fachhochschulabschluss deutlich häufiger als Personen ohne nachobligatorische Ausbildung (62,3% gegenüber 17,9%)

Auch die Teilzeitarbeit nimmt zu. So sind heute 36% der Erwerbstätigen in einem Teilzeitpensum tätig – 2004 waren es noch 31,7%. Hier ist der Unterschied zwischen den Geschlechtern besonders klar ausgeprägt: Bei den Männern sind es lediglich 15,9%, bei den Frauen hingegen 59,2%.

Am Wochenende und in der Nacht wird ebenfalls gearbeitet: So arbeitet mehr als ein Fünftel der Erwebstätigen regelmässig am Sasmtag und rund jede zehnte Person am Sonntag. Jede zwanzigste Person leistet zudem regelmässig Nachtarbeit.

Die Rohdaten und die ausführliche Auswertung der Erhebung stehen auf der Website des BfS zum Download bereit.

Leitfaden für IT-Verantwortliche

Ein neuer Leitfaden unterstützt IT-Verantwortliche, um ihr Security-Wunschbudget bei der Geschäftsleitung durchzuboxen.

Wie nur kann ich die Geschäftsleitung vom notwendigen Security-Budget überzeugen?
Wie nur kann ich die Geschäftsleitung vom notwendigen Security-Budget überzeugen?

Laut Pricewaterhouse Coopers gab es im letzten Jahr weltweit 48 Millionen registrierte Sicherheitsvorfälle, bei denen der verursachte Schaden zum Teil in Milliardenhöhe lag. Doch das beantragte Security-Budget, um solche Vorfälle abzuwehren, hat nicht selten keine Chance vor der Geschäftsleitung. Deshalb hat der WatchGuard Technologies einen Leitfaden veröffentlicht: Er soll die IT-Verantwortlichen unterstützen, die Thematik auf Geschäftsführungs­ebene zu verankern. Ein besseres Verständnis für die Sicherheitsanforderungen seitens der Finanzentscheider sei die wichtigste Voraussetzung, um Massnahmen zur Umsetzung eines Security-Konzepts einzuleiten, betont Netzwerksicherheitsspezialist.

Der Leitfaden definiert insgesamt sieben Schritte auf dem Weg zum Security-Wunschbudget und wartet auf jeder einzelnen Stufe mit konkreten Handlungsempfehlungen auf. So wird beispielsweise gezeigt, wie sich der individuelle Sicherheitsbedarf eines Unternehmens ermitteln lässt und welche Möglichkeiten es gibt, um potenziell bestehende Sicherheitslücken im eigenen Netzwerk aufzudecken. Darüber hinaus finden die IT-Verantwortlichen hilfreiche Tipps, wie sich die gegenwärtige Situation und mögliche Handlungs­optionen gegenüber der Geschäftsführung bestmöglich präsentieren lassen.

Gemäss WatchGuard soll der Leitfaden gezielt durch den Evaluationsprozess führen und dazu beitragen, den Status quo der jeweiligen bestehenden Schutzmassnahmen zu hinterfragen. Mehr noch: Es gilt die wirtschaftlichen Folgen einer potenziellen Ausnutzung der identifizierten Schwachstellen abzuwägen und somit entsprechende Budgetentscheidungen zur Verbesserung der Situation zu beschleunigen.

Der Finanzchef von WatchGuard, Richard Barber, hat für IT-Profis ein paar Empfehlungen auf Lager, wenn sie den jeweiligen Finanzbedarf gegenüber der Geschäftsleitung vertreten müssen:

  • Bringen Sie in Erfahrung, inwieweit das technische Verständnis Ihres Gegenübers ausgeprägt ist und richten Sie Ihre Präsentation danach aus.
  • Erkundigen Sie sich, wo im Unternehmen weiterer Investitionsbedarf besteht, der gegebenenfalls mit dem Security-Budget konkurriert.
  • Lenken Sie die Aufmerksamkeit auf die zum Teil weitreichenden wirtschaftlichen Folgen eines Sicherheitsvorfalls.
  • Stellen Sie mehrere Lösungsszenarien zur Auswahl – inklusive Abschätzung der jeweiligen Erfolgsaussichten und Auswirkungen eines Hackerangriffs sowie der Kosten zur Umsetzung einzelner Sicherheitsmassnahmen.

Unterstützung für Ermittler

Die in der Übersetzungstechnologie tätige Systran und Sinequa mit ihrer Plattform für Big-Data-Search und Analyse in Echtzeit kooperieren im Bereich des militärischen Nachrichtenwesens, der elektronischen Ermittlungen und der Cyberabwehr.

Übersetzt in mehr als 45 Sprachen.
Übersetzt in mehr als 45 Sprachen.

Ziel der Zusammenarbeit ist die Schaffung einer Referenzlösung auf dem Gebiet der Erkennung und Verarbeitung kritischer Informationen aus beliebigen Quellen in mehreren Sprachen, wie die zwei Anbieter wissen lassen. Den Mehrwert durch die Partnerschaft beschreiben sie wie folgt: Einerseits könne sicher abgeschirmt und in mehr als 45 Sprachen übersetzt werden, andererseits stehe eine Big-Data-Plattform zur Verfügung, um relevante Informationen in Echtzeit zu analysieren, zu extrahieren und zu kategorisieren. Die Integration der beiden Lösungen ermögliche es, strukturierte und unstrukturierte Daten aus sehr unterschiedlichen internen und externen Quellen (Websites, Audio-Transkripte, Social Media usw.) schnell zu verarbeiten und den Ermittlern einen umfassenden Überblick über ein Thema zu verschaffen.

Die Akteure im Bereich Verteidigung und Sicherheit würden sich heute nicht nur mit traditionellen Bedrohungen (militärische Konflikte, Terrorismus usw.) konfrontiert sehen, sondern auch mit neueren Bedrohungen wie Cyberangriffen, Piraterie, Drogenhandel oder Naturkatastrophen. Beide Bedrohungsarten können durch Analyse von im Internet frei zugänglichen Informationen aufgespürt werden.

Die internationale Dimension der Bedrohungen, die Vielfalt der zu verarbeitenden Sprachen und Dialekte und der Mangel an Experten auf dem Gebiet der Sprachen des Nahen und Mittleren Ostens erschwerten die Sammlung und Analyse erheblich, betonen die zwei Firmen. Hier kämen ihre Dienste zum Einsatz.

 

Hitachi Zosen Inova mit Safety-Award ausgezeichnet

Die Schweizer Spezialistin für thermische Energiegewinnung aus Abfall gewinnt den prestigeträchtigen ECIA Safety Award.

Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz spielt bei HZI eine grosse Rolle. Bild: HZI
Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz spielt bei HZI eine grosse Rolle. Bild: HZI

Hitachi Zosen Inova (HZI), ehemals Von Roll Inova, wird mit dem Safety Award der Engineering Construction Industry Association (ECIA) ausgezeichnet. Damit ehrt die britische Organisation Unternehmen, die einen konstant überdurchschnittlichen Standard zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz aufweisen können.

HZI ist eine Spezialistin für thermische Energiegewinnung aus Abfall, die unter anderem Kompogas-Werke auf der ganzen Welt errichtet. Das Unternehmen hat die strengen Vorgaben der ECIA mit einer firmenweiten Strategie zu Gesundheit, Sicherheit und Umwelt erreicht. Diese hat zum Ziel, Unfälle weltweit vollständig zu verhindern.

Dazu setzt das Unternehmen auf die drei Säulen Kompetenz, Compliance und Gemeinschaft: Ein Kernteam sorgt für klare Instruktionen, technische Abläufe und Verantwortung und vereinfacht zudem Prozesse , so dass jeder Mitarbeiter seine Arbeit sicher verrichten kann. Zudem verlangt HZI weltweit dieselben Minimalstandards zu Gesundheit, Sicherheit und Umweltschutz, die eingehalten werden müssen – dies wird durch Audits überprüft. Nicht zuletzt verpflichtet das Unternehmen seine Führungsmitglieder, diese Strategie aktiv zu unterstützen und vorzuleben.

Neue Regelungen für Arbeiten im Überdruck

Der Bundesrat heisst die überarbeitete Verordnung über die Sicherheit beim Arbeiten im Überdruck gut.

Arbeiten im Überdruck, zum Beispiel unter Wasser, werden neu geregelt.

Die bisherige Verordung zum Thema Arbeiten im Überdruck, zum Beispiel Bauarbeiten in Druckluft oder Taucherarbeiten, ist bereits über 50 Jahre alt. Sie genügt den aktuellen Ansprüchen an die Arbeitssicherheit deshalb in vielen Punkten nicht mehr.

Der Bundesrat hat deshalb eine Überarbeitung der Verordnung in Auftrag gegeben. Diese ist nun fertig und wurde vom Bundesrat in seiner Sitzung am 15.April gutgeheissen. Sie tritt am 1. Januar 2016 in Kraft.

Die neue Verordnung berücksichtigt insbesondere die Fortschritte in der Technik und Arbeitsmedizin. Sie ist auf der Website des Bundes zum Download erhältlich.

Cloud-Firma gewinnt

Das „Managed Cloud“-Unternehmen Rackspace wurde zum besten Arbeitgeber der Schweiz gekürt.

Gehört für Rackspace zur Grundausstattung: Entertainmentbereich mit Billardtisch.
Gehört für Rackspace zur Grundausstattung: Entertainmentbereich mit Billardtisch.

Das jährlich Ranking in der Schweiz durch die Organisation Great Place to Work prämiert Unternehmen, die für ihre Mitarbeitenden mit viel Engagement Arbeitsplätze schaffen, an welchen sie sich motiviert, geschätzt und gefördert fühlen.

Knapp drei Jahre nach der Eröffnung der Niederlassung in Zürich-West stellt die Auszeichnung zum besten Arbeitgeber in der Kategorie «Kleine Unternehmen» für Rackspace einen grossen Erfolg dar, zumal das Unternehmen. Marco Schmid, Country Manager der Region D-A-CH, zeigt sich überwältigt: «Ich bin unglaublich stolz auf unser Team, das tagtäglich einen unglaublichen Einsatz leistet und damit den massgebenden Anteil an diesem Erfolg trägt. Unsere positive Firmenkultur trägt nicht nur dazu bei, dass talentierte Mitarbeitende dem Unternehmen langfristig treu bleiben. Sie ist ein entscheidender Faktor, um neue Talente für das Unternehmen zu gewinnen.»

Rackspace charakterisiert sich durch eine transparente, vertrauensvolle und ausserordentlich offene Kommunikationskultur. Die familiäre Atmosphäre, geprägt durch eine Schweizer Kultur in einem internationalen Umfeld zeichnet die Zürcher Büros aus. Die Mitarbeitende sollen einen angenehmen und motivierenden Arbeitsplatz vorfinden, so das Motto von Rackspace. Regelmässig Teamevents wie die traditionellen BBQs sowie einen grossen Entertainmentbereich mit Billardtisch, Tischfussball und Spielkonsolen würden für Abwechslung sorgen und zum Teamspirit beitragen.

Handelsregister erhält zentrale Datenbank

Das schweizerische Handelsregister wird aufgefrischt.

Soll in Zukunft mit einer zentralen Datenbank arbeiten - das schweizerische Handelsregisteramt.
Soll in Zukunft mit einer zentralen Datenbank arbeiten – das schweizerische Handelsregisteramt.

Der Bundesrat will das Handelsregister modernisieren, damit es weiterhin seine wichtige Funktion im Dienst der Sicherheit und der Effizienz des Rechtsverkehrs erfüllen kann. Dies hat das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) kürzlich mitgeteilt.

Seit dem Jahr 1937 sind die Vorschriften über das Handelsregister im Obligationenrecht nicht mehr umfassend revidiert worden. Die Eidgenössische Expertenkommission für das Handelsregister erarbeitete vor fünf Jahren eine „Vision“ und kam zum Schluss, dass eine Modernisierung notwendig ist.

AHV-Nr. als Identifikator

Neu soll auch im Handelsregister systematisch die AHV-Versichertennummer für die Identifizierung natürlicher Personen verwendet werden, so wie dies für andere Register des Privatrechts bereits vorgesehen ist. Dieser permanente Personenidentifikator verbessere die Registerführung insbesondere dank der Qualität und Aktualität der Personendaten, schreibt das EJPD.

Die Personendaten werden bisher dezentral in den jeweiligen kantonalen Handelsregisterdatenbanken erfasst. Deshalb ist es heute nicht möglich, gesamtschweizerisch festzustellen, welche natürliche Person in welcher Funktion oder mit welcher Zeichnungsberechtigung bei verschiedenen Rechtseinheiten im Handelsregister eingetragen ist. Dem soll mit der Schaffung einer zentralen Datenbank Abhilfe geschaffen werden.

Erleichterung für Gesellschaften

Die bundesrätliche Vorlage sieht auch Erleichterungen für Gesellschaften vor. Gemäss EJPD soll namentlich die „Stampa-Erklärung“ als separater Beleg abgeschafft werden. Diese Erklärung diene insbesondere bei der Eintragung einer Aktiengesellschaft in das Handelsregister als Bestätigung, dass keine anderen als die in den Belegen genannten Sacheinlagen, Sachübernahmen, Verrechnungstatbestände oder besonderen Vorteile bestehen. Auch die Abtretung von Stammanteilen einer GmbH zwischen Gesellschaftern wird teilweise von Formvorschriften befreit, wie es heisst.

Die umfassende Revision des Handelsregisterrechts stärkt laut EJPD die Gesetzmässigkeit, die Rechtsgleichheit und die Übersichtlichkeit. Wichtige Inhalte der geltenden Handelsregisterverordnung vom 17. Oktober 2007 würden im Obligationenrecht verankert.

Der Bundesrat hat soeben eine Botschaft zur Anpassung der Vorschriften über das Handelsregister verabschiedet.

Gesundheitsförderung Schweiz mit erfolgreichem Jahr

Die Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz hat 2014 knapp 20. Mio Franken in gesundheitsförderne Projekte und Programme investiert.

Wie weit ist ihr betriebliche Gesundheitsmanagement? Der Online-Checkvon Gesundheitsförderung Schweiz zeigt es auf.
Wie weit ist ihr betriebliche Gesundheitsmanagement? Der Online-Checkvon Gesundheitsförderung Schweiz zeigt es auf.

Ein erfolgreiches 2014 meldete  Gesundheitsförderung Schweiz in ihrem Geschäftsbericht. Rund 60 Programme initiierte, koordinierte und evaluierte die Stiftung im vergangenen Jahr.

Mit dem Job-Stress-Index hat sie erstmals eine wissenschaftliche Studie zu arbeitsbedingtem Stress in der Schweiz veröffentlicht, die grosse Beachtung fand. Dabei wurden Kennzahlen zur Stressbelastung am Arbeitsplatz, zur Erschöpfung der Erwerbstätigen sowie zu den Kosten der dadurch verursachten Produktivitätsverluste ausgewertet.

Ein zweites grosses Projekt war der Online-Gesundheitscheck, mit dem Unternehmen prüfen können, wie weit ihr betriebliches Gesundheitsmanagement fortgeschritten ist.

Zudem feierte die Stiftung im vergangenen Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum.

Der Geschäftsbericht 2014 steht online zum Download bereit.

Mit Vitalwertmessung gegen Burnout?

Stressgeplagte sollen dank einem intelligenten Brustgurt lernen, mit Stresssituationen besser umzugehen.

Stress erkennen, bevor es zu spät ist - die Herzfrequenzvariabilität soll es verraten.
Stress erkennen, bevor es zu spät ist – die Herzfrequenzvariabilität soll es verraten.

Wie gestresst bin ich eigentlich im Alltag? Was beeinflusst mein Stresslevel?

Wer diese Fragen beantworten will, kann das künftig mit einem neuen Gadget tun– und soll gar auf lange Frist ein Burnout verhindern.

Der Vitalmonitor des österreichischen Startups Pulse7 misst mit einem Brustgurt das EKG und berechnet daraus die Herzfrequenzvariabilität (HRV). Das ist die Fähigkeit des menschlichen Organismus, die Frequenz seines Herzrhythmus zu verändern – also zum Beispiel bei Anstrengung schneller zu schlagen.

Der Anwender misst jeweils am Morgen seinen aktuellen HRV. Die Messung kann mehrmals am Tag wiederholt werden. Eine App und ein Webtool analysieren die Daten und berechnen daraus den aktuellen Zustand der Regeneration, den Stresslevel sowie das individuelle biologische Alter.

Eine Einmalmessung ist dabei noch nicht sehr aussagekräftig, denn ob Werte gut oder schlecht sind, hängt vor allem vom Individuum ab. Doch werden die Messungen über längere Zeit durchgeführt, ergibt sich ein längerfristiger Verlauf, der sehr aussagekräftig sein kann, so das Unternehmen.

Der Nutzer soll so Überlastungssituationen erkennen und lernen, seinem erhöhten Stresslevel rechtzeitig entgegenzusteuern – zum Beispiel mit einem kurzen Spaziergang oder Entspannungsübungen.

90% mehr Jogging-Unfälle

Der Laufsport boomt - aber auch die Unfallzahlen beim Jogging haben deutlich zugenommen.

 

Gute Schuhe, Krafttraining und gezieltes Aufwärmen beugen Verletzungen im Laufsport vor.
Gute Schuhe, Krafttraining und gezieltes Aufwärmen beugen Verletzungen im Laufsport vor.
Die Anzahl Jogging-Unfälle hat sich in den letzten 15 Jahren fast verdoppelt.
Die Anzahl Jogging-Unfälle hat sich in den letzten 15 Jahren fast verdoppelt.

Heute verunfallen fast doppelt so viele Joggerinnen und Jogger wie um die Jahrtausendwende. Neuste Auswertungen der Suva zeigen, wann die Laufsportler verunfallen und wie sich das Unfallrisiko im Vergleich zu früher unterscheidet.

Der Laufsport boomt. Aus dem Bericht «Sport Schweiz 2014» des Bundesamts für Sport geht hervor, dass beinahe ein Viertel der Schweizer Bevölkerung joggen geht. Die Unfallversicherer registrieren jährlich aktuell rund 9000 Jogging-Unfälle. Kostenpunkt: 30 Mio. Fr. pro Jahr. Seit dem Jahr 2000 haben die Jogging-Unfälle um 90% zugenommen; bei den Frauen sogar auf fast das Dreifache.

«Das Risiko heute beim Joggen zu verunfallen, unterscheidet sich aber kaum im Vergleich zu früher», sagt Peter Andermatt, Statistiker bei der Suva. Vielmehr sei der Anstieg der Unfallzahlen darauf zurückzuführen, dass deutlich mehr Personen joggen. Heute ist allgemein bekannt, dass sich regelmässige Bewegung und Sport positiv auf die Gesundheit auswirken. So sind Menschen, die sich ausreichend bewegen, in der Regel belastbarer, leistungsfähiger und haben auch generell ein kleineres Unfallrisiko.

Ausgleiten und abrutschen ist die häufigste Unfallursache von Laufsportlern. Dabei verstauchen sich die Joggerinnen und Jogger am häufigsten die Fussknöchel. Gemäss Walter Vogt, Facharzt für Chirurgie bei der Suva, könne bereits eine Bänderzerrung während längerer Zeit schmerzhaft sein.

Bei einem Bänderriss komme zum Schmerz eine rasch auftretende Schwellung und ein Bluterguss unterhalb des Aussenknöchels hinzu. Bis ein Bänderriss nach frühestens sechs Wochen abgeheilt sei, könnten diese Sportler nicht mehr joggen. «Das beste Rezept gegen solche Verletzungen sind ein gezieltes Kraft- und Gleichgewichtstraining, aufwärmen vor dem Joggen sowie gute Laufschuhe.»

Die Suva bietet ausführliche Lauftipps für Joggerinnen und Jogger.

«Das Risiko heute beim Joggen zu verunfallen, unterscheidet sich kaum im Vergleich zu früher» sagt Peter Andermatt, Statistiker bei der Suva.

Gebäudesicherheit: Regionalausstellung

An verschiedenen Daten findet im Juni 2015 eine Regionalausstellung zur Gebäudesicherheit statt.

Nebst Videoüberwachung heissen die Themen Zutrittssysteme und Verschlusstechnik.
Nebst Videoüberwachung heissen die Themen Zutrittssysteme und Verschlusstechnik.

Die drei Unternehmen Mobatime AG, Assa Abloy (Schweiz) AG und audio-video g+m s.a. vermitteln den neusten Stand der Technik über

– Zutrittssysteme
– Verschlusstechnik
– Videoanlagen

Interessierte profitieren vom Know-how der Fachspezialisten und können ihre Fragen rund ums Thema Gebäudesicherheit vor Ort klären lassen. Vorgestellt werden zudem an den Regionalausstellung diverse Produkte. Die Anlässe finden demnächst statt (jeweils von 9 – 17 Uhr), und zwar am

– 02. Juni, Holiday Inn Westside Bern
– 03. Juni, Säntispark Abtwil
– 10. Juni, Mövenpick Regensdorf
– 11. Juni, Mövenpick Egerkingen.

 

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