Die Widerhandlungen gegen das Strafgesetzbuch (StGB) weisen im Kanton Zürich eine sinkende Tendenz auf.
Redaktion - 24. März 2015
Weniger Diebstähle im 2014
Die Widerhandlungen gegen das Strafgesetzbuch (StGB) weisen seit dem Jahr 2005 – mit Ausnahme von 2012 – eine linear sinkende Tendenz auf. Die gut 99’000 Straftaten nach StGB liegen 2014 um über 8’700 oder 8,1% tiefer als im Vorjahr und somit auf dem tiefsten Stand seit 1980 (erste Kriminalstatistik für den Kanton Zürich), wie die Kantonspolizei Zürich (Kapo) kürzlich an ihrer Medienkonferenz mitgeteilt hat. Die Entwicklung in den verschiedenen Deliktsbereichen sei allerdings zu differenzieren: Der Rückgang der Gesamtkriminalität sei vor allem auf eine Abnahme der Vermögensdelikte zurückzuführen: Hier konnte ein Rückgang von 6’300 Straftaten bzw. 8,2% verzeichnet werden, wovon je knapp ein Drittel auf Einbruchdiebstähle und auf Sachbeschädigungen bei Einbrüchen, sowie ein weiteres Drittel auf Taschen-, Trick- und „normale“ Diebstähle entfallen.
Besonders bemerkenswert ist, dass sich die Zahl der Einbruchdiebstähle auf einem 20-Jahrestiefststand befindet und gegenüber dem Höchststand von 1997 nur noch gerade 45% der damaligen Fälle erreicht, wie die Kapo betont.
Jugendliche trinken und rauchen weniger
Eine Befragung unter 10 000 Jugendlichen zwischen 11 und 15 Jahren zeigt, dass ihr Suchtmittelkonsum verglichen mit vor vier Jahren deutlich zurückgegangen ist.
Redaktion - 24. März 2015
Zigarette? – Nein, danke. Jugendliche rauchen und trinken weniger als früher.
Die Suchtprävention scheint zu wirken: Jugendliche trinken heute deutlich weniger Alkohol und rauchen seltener als noch vor vier Jahren. Einzig beim Cannabiskonsum ist der Rückgang geringer. Dies zeigen die Resultate der Schülerbefragung 2014, an der rund 10 000 Schüler zwischen 11 und 15 Jahren teilnahmen.
Sucht Schweiz präsentierte heute die konkreten Zahlen der Untersuchung, die alle vier Jahre im Auftrag des BAG durchgeführt wird: So trinken heute nur noch 10% der 15-jährigen Jungen und 6% der gleichaltrigen Mädchen in der Schweiz mindestens einmal pro Woche Alkohol – 2010 waren es noch 27% bei den Junge und 13 % bei den Mädchen.
Auch beim Rauchen sind die Zahlen positiv: 7% der 15-jährigen rauchen täglich, im Vergleich zu 12% im Jahr 2010.
Sucht Schweiz nennt den Rückgang „erfreulich“, doch die Organisation mahnt auch: „Es darf nicht vergessen werden, dass Jugendliche in diesem Alter nichts konsumieren sollten.“ Denn der im Wachstum befindliche Körper sei besonders anfällig für Schäden durch Substanzkonsum.
Der Jugendschutz bleibt für Sucht Schweiz ein zentrales Anliegen der Prävention – doch: „Jugendschutzmassnahmen reichen nicht aus, zumal sich Jugendliche an der Erwachsenenwelt orientieren. Damit junge Menschen von heute und jene von morgen auch künftig zurückhaltend mit psychoaktiven Substanzen umgehen, muss Suchtprävention als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden werden“, so die Organisation.
A+A: Neue CH-Vertretung
Die Messe Düsseldorf, u.a. Veranstalterin der A+A, hat eine neue offizielle Vertretung in der Schweiz.
Redaktion - 23. März 2015
Betrieblicher Brandschutz ist an der diesjährigen A+A ein Thema.
Vom 27. bis am 30. Oktober findet in Düsseldorf die internationale Fachmesse A+A 2015 statt. Die Messe Düsseldorf als Veranstalterin der A+A hat eine neue offizielle Vertretung in der Schweiz: Die Zuger Firma MAS-Concept AG ist neu Ansprechpartnerin für A+A-Aussteller aus der Schweiz. Das Unternehmen hat die Aufgaben der Intermess Dörgeloh AG aus Zürich auf Anfang Jahr übernommen.
Die Fachmesse für Arbeitssicherheit und Gesundheitsprävention greift im Rahmen einer Sonderschau auch Brandschutzaspekte auf: In der Halle 6 findet der Themenpark „betrieblicher Brandschutz und Notfallmanagement“ statt. Unter anderem werden Live-Demonstrationen geboten, die zeigen, welche Massnahmen Unfälle und Grossschadensereignisse verhindern helfen.
Der Bundesverband Betrieblicher Brandschutz Werkfeuerwehrverband Deutschland (WFVD) greift in diesem Themenpark weitere Fragen der betrieblichen Sicherheit und des Brandschutzes auf: Wie bereitet man sich vor – zur richtigen Alarmierung im Betrieb, für Einsatzkräfte – auf Gefahrstoff-Freisetzung – beim Umgang mit Chemikalienschutzanzügen – bei Bränden in Produktion und Büro – bei starker Rauchentwicklung
Spezialisten des Werkfeuerwehrverbandes stehen Interessierten als Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung und zeigen praktische Übungen im betrieblichen Umfeld.
Wie immer wird die A+A auch von einem Fachkongress begleitet.
Überwachung und Sicherheit von Immobilien
Das «59. Immobiliengespräch» greift das Thema «Überwachung und Sicherheit von Immobilien» auf.
Redaktion - 23. März 2015
Neue Bedrohungen kommen auch aus dem Internet.
Das Thema Sicherheit wird auch im Immobilienbereich immer wichtiger. Relevant sind dabei einerseits Zutrittskontrollen und Überwachung der physischen Einrichtungen. Andererseits gewinnt auch die Sicherheit der Nutzer (z.B. im Brand- oder Erdbebenfall) vermehrt an Bedeutung. Neue Bedrohungen kommen aber auch aus dem Internet: Gewiefte Hacker können die Kontrolle über Steuerungssysteme übernehmen und sich auf diese Weise unbefugt Zutritt verschaffen.
Aus all den Gründen greifen die Veranstalter der «Immobiliengespräche» diesmal das Thema «Überwachung und Sicherheit von Immobilien» auf. Der Anlass wird am 23. April 2015 (ab 17.30 Uhr) im Restaurant Metropol in Zürich durchgeführt. Organisiert wird der Event vom Team der Fachzeitschrift «IMMOBILIEN Business» zusammen mit demjenigen des «SicherheitsForums».
Schwierige Kunden höchster Risikofaktor bei der Arbeit
Eine europaweite Umfrage identifiziert grösste Gesundheits- und Sicherheitsrisiken bei der Arbeit.
Redaktion - 23. März 2015
Wer häufig mit schwierigen Kunden zu tun hat, gefährdet auf Dauer seine Gesundheit.
Die zweite europaweite Umfrage der Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (OSHA) zum Thema Risiken bei der Arbeit zeigt, dass das zunehmende Wachstum der Serviceindustrie einen deutlichen Einfluss auf die Risikofaktoren hat: Die drei am häufigsten genannten Risikofaktoren sind schwierige Kunden, Schüler oder Patienten, ungesunden Arbeitshaltungen (z.B. langes Sitzen) und repetitive Hand- und Armbewegungen.
Gerade bei psychosozialen Risiken sind die Unternehmen häufig überfordert: Während für Themen wie Maschinensicherheit oder gesunde Haltung oft Handhabungen zur Risikominimierung vorhanden sind, ist das bei Risikofaktoren wie hoher Stress, lange und unflexible Arbeitszeiten oder schwierigen Kunden seltener der Fall. Rund 20% der betroffenen Unternehmen gaben an, weder über genügend Informationen noch geeignete Werkzeuge zu verfügen, um mit diesen Risiken umzugehen.
Die Osha rät, die Angestellten im Umgang mit schwierigen Kunden zu schulen und die Sicherheit zu verbessern, Arbeitszeiten zu verkürzen und die Standards zu verbessern.
Überwachung bei Straftaten: Neues System in Betrieb
Der Dienst Überwachung Post- und Fernmeldeverkehr hat vor wenigen Tagen den Vollbetrieb eines neuen Verarbeitungssystems aufgenommen. Das soll mithelfen, schwere Verbrechen aufzuklären.
Redaktion - 20. März 2015
Bessere Überwachungsmöglichkeiten des Post- und Fernmeldeverkehrs
Bei einem Strafverfahrens oder beim Vollzug eines Rechtshilfeersuchens können die zuständigen Behörden der Kantone und des Bundes den Dienst Überwachung Post- und Fernmeldeverkehr (Dienst ÜPF) mit Überwachungsmassnahmen beauftragen. Dazu betreibt der Dienst ÜPF ein zentrales Verarbeitungssystem, um mitzuhelfen, schwere Verbrechen aufzuklären. Vor wenigen Tagen konnte der Vollbetrieb des Systems aufgenommen werden, wie das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) wissen lässt.
Der Dienst ÜPF ist für die rechtskonforme Umsetzung von Überwachungen des Post- und Fernmeldeverkehrs besorgt. Dabei achtet er gemäss EJPD darauf, dass die Anforderungen des Datenschutzes und der Informationssicherheit eingehalten werden.
Das bisherige System zur Überwachung hatte das Ende seines Lebenszyklus erreicht – eine Ersatzbeschaffung wurde notwendig: Das erste Projekt Interception System Schweiz (ISS) hatte sich aufgrund technischer Komplikationen und Lieferschwierigkeiten mehrfach verzögert, wie es heisst. Nachdem die Zusammenarbeit mit der Herstellerin im September 2013 beendet worden sei, habe das EJPD im Dezember 2013 das Projekt ISS 2 mit der Herstellerin eines bereits evaluierten Alternativsystems gestartet.
Im letzten November haben die Verantwortlichen den produktiven Pilotbetrieb des neuen Systems aufgenommen. Damit konnte sowohl die Effizienz, wie auch der Datenschutz und die Informationssicherheit erheblich erhöht werden, wie das EJPD betont.
Die Funktionalität des Systems sei an die aktuellen rechtlichen Grundlagen gebunden. Sie könne jedoch an neue rechtliche Rahmenbedingungen und Anforderungen angepasst werden, beispielsweise bei der vorgesehenen Revision des Bundesgesetzes betreffend die Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs (BÜPF), heisst es abschliessend. Gegen eine BÜPF-Revision formiert sich Widerstand.
Neu für Grossprojekte bei Cablex zuständig – Mathias Brand
Mathias Brand wird neu Mitglied der Cablex-Geschäftsleitung. Zudem ist er zuständig für Grossprojekte bei der Swisscom-Tochtergesellschaft.
Redaktion - 20. März 2015
Neues Mitglied der Geschäftsleitung und COO
Am 1. April 2015 übernimmt Mathias Brand die Funktion des Chief Operations Officer (COO) von Cablex. Zudem wird er Mitglied der Geschäftsleitung. Mit der neuen Funktion ist Brand für sämtliche Grossprojekte bei der Tochtergesellschaft von Swisscom zuständig.
Brand übernimmt die Nachfolge von Daniel Binzegger, der auf Anfang März die Funktion als CEO von Cablex übernommen hat, wie es ferner heisst. Brand trat im Oktober 2009 als Standortleiter Bern bei dem Unternehmen ein. „Mathias Brand wird mit seiner Erfahrung und seinem Wissen die Geschäftsleitung von Cablex bestens ergänzen und den Bereich Projects weiterentwickeln“, sagt Binzegger und ergänzt: „Mathias kennt das Unternehmen sowie die Branche bestens und ist selber ein erfahrener Projektleiter, die beste Mischung also, grosse Projekte erfolgreich zu begleiten.“
Die Swisscom-Tochtergesellschaft ist spezialisiert auf den Bau, den Unterhalt und den Betrieb von hochleistungsfähigen ICT- und Netzinfrastruktur-Lösungen.
Neue Sicherheitskampagne der Gerüstebauer
Der Schweizerische Gerüstbau-Unternehmer-Verband SGUV will mit seiner neuen Kampagne gefährliche Manipulationen an Gerüsten verhindern.
Redaktion - 20. März 2015
Die neue Kampagne des SGUV und der Suva steht in den Startlöchern.
In den letzten Jahren musste vermehrt festgestellt werden, dass Gerüste von den Benutzern abgeändert werden. Die Gründesind mannigfaltig, die Konsequenzen ebenfalls: Schwere Unfälle, Unfälle mit Todesfolge, Versicherungskosten, Materialschäden und rechtliche Sanktionen.
Ziel der neuen Kampagne «Stop! Keine Manipulation am Gerüst» des Schweizerischen Gerüstbau-Unternehmer-Verbandes SGUV ist es, Änderungen am Gerüst, die das Unfallrisiko erhöhen, und ihre schwerwiegenden Folgen zu verhindern.
Die heutigen Bauvorhaben sind komplex, die Terminvorgaben eng. Dadurch steigt die Bedeutung von Planung und Arbeitsvorbereitung. Die verschiedenen Arbeitsgattungen und deren Abläufe sind vorausschauend zu planen und zu koordinieren. Beim Planen von Gerüsten müssen wichtige Details geklärt werden und dann in die Ausschreibung einfliessen. Gerüstanpassungen sind heute oft unumgänglich. Planer (Besteller), Ersteller und Benutzer tragen Verantwortung.
Der Planer (Besteller) koordiniert die Gerüstarbeiten. Er ist verantwortlich für Unterhalts- und Instandhaltungsarbeiten am Gerüst. Der Ersteller erstellt ein sicheres Gerüst. Er passt das Gerüst im Auftrag des Planers den neuen Gegebenheiten an. Der Benutzer darf das Gerüst nicht abändern. Auf mangelhaften Gerüsten darf nicht gearbeitet werden.
Der Gerüstersteller muss rechtzeitig mit Änderungen oder Erweiterungen von Gerüsten beauftragt werden. So kann verhindert werden, dass Gerüste von den Benutzern abgeändert werden.
Eine neue App der ZHAW weist auf lokale Zeckenrisiken hin und gibt Tipps bei Zeckenbissen.
Redaktion - 19. März 2015
Zeckenbisse können zu schweren Erkrankungen führen.
Zeckenbisse können gefährlich sein. Die neue App «Zecke», ab sofort für Apple-Smartphones und iPads erhältlich, will dazu beitragen, die Bevölkerung vor Zecken zu schützen. Ist jemand jedoch bereits gebissen worden, unterstützt die App das Zeckenopfer mit nützlichen Tipps und einem Zeckentagebuch.
Das interaktive Hilfsmittel weist die Benutzerinnen und Benutzer mit einer Gefahrenpotenzial-Karte der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) auf lokale Zeckenrisiken hin. Sie informiert über wirksamen Zeckenschutz sowie über die beiden in der Schweiz am häufigsten vorkommenden Erkrankungen durch Zeckenstiche, die Lyme-Borreliose und die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME).
Die App erklärt das richtige Entfernen einer Zecke und unterstützt die Beobachtung der eigenen Gesundheit mittels eines Zeckentagebuchs. Weiter enthält die App die Karte der Gebiete, für die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) eine Impfempfehlung gegen FSME ausgesprochen hat, sowie die FSME-Impfempfehlungen des BAG. Die Gefahrenpotenzial-Karte und das Zeckentagebuch können zu weniger Erkrankungen an Lyme-Borreliose mit ihren teils einschneidenden Komplikationen beitragen.
Im Zeckentagebuch erfasst die betroffene Person den Zeckenstich, worauf die App den Benutzer in regelmässigen Abständen auf Borreliose-Symptome abfragt. Bei Verdacht auf eine Borreliose-Erkrankung wird ein Arztbesuch empfohlen.
Die Gefahrenpotenzial-Karte ist eine Neuentwicklung der ZHAW und stellt das geographische Risiko dar, von einer Zecke gestochen zu werden. Auf dem Hauptbildschirm erscheinen grafische Darstellungen der fünf Gefahrenstufen, die auf die Situation vor Ort übertragbar sind. Die Karte beruht auf einem Algorithmus, welcher die Statistik der Bodennutzung des Bundesamts für Statistik (BFS), die meteorologischen Daten von Meteogroup und den aktuellen Standort der Benutzerin bzw. des Benutzers kombiniert.
Die Daten des BFS geben Aufschluss darüber, ob eine bestimmte Zone aus Siedlungsgebiet, Ackerland, Wiesland oder Wald besteht; Zecken bevorzugen das Unterholz an Waldrändern. Die meteorologischen Daten erlauben Rückschlüsse auf die Zeckenaktivität: Je wärmer und feuchter das Wetter ist, desto aktiver sind Zecken generell. Zusammen mit den Standortdaten der Benutzerin / des Benutzers erlauben diese Daten eine grobe Schätzung der Zeckenaktivität und somit des Risikos, von einer Zecke gestochen zu werden. Die Gefahrenpotenzial- Karte kann jedoch nichts darüber aussagen, ob eine Zecke mit Lyme-Borrelien, dem FSME-Virus oder anderen Erregern infiziert ist.
Die Forschungsgruppe Phytomedizin der ZHAW entwickelte die App mit Unterstützung des BAG und weiteren Partnern. Sie ist kostenlos über den iTunes Store vorerst in Deutsch und Französisch erhältlich. Entwicklung und technische Umsetzung: Andreas Garzotto GmbH, ZHAW-Forschungsgruppe Phytomedizin, ZHAW-Forschungsgruppe GIS, A&K Strategy GmbH. Weitere Projektpartner: Fondation Sana, Amt für Gesundheit des Fürstentums Liechtenstein, Kommission für Technologie und Innovation.
McDonalds USA: Verbrennungen mit Senf behandelt
Mitarbeiter bei McDonalds in den USA berichten von fahrlässigen Arbeitsbedingungen.
Redaktion - 18. März 2015
Erschreckende Details zur Arbeitssicherheit bei McDonalds in den vereinigten Staaten machte die US-Gruppe Fight for $15 bekannt. Die Angestellten müssen auf „unverantwortliche Weise“ mit heissem Öl und Grills umgehen, so die Gruppe. 79% der Fast-Food-Angestellten hätten sich bei Ihrer Arbeit mindestens einmal verbrannt – und insbesondere bei McDonalds sein Ihnen zu fragwürdigen Behandlungsmethoden geraten worden.
So berichtete Matisse Campbell, angestellt bei McDonalds in Philadelphia, dass sich einer seiner Mitarbeiter beim Entsorgen von heissem Öl schwere Verbrennung zuzog. Sein Manager riet ihm, Mayonnaise auf die Wunde zu schmieren- denn: „Unser Erste-Hilfe-Kasten ist nur eine leere Box“, so Campbell.
Brittney Berry, die seit 2011 bei McDonalds in Chicago arbeitet, rutschte auf dem nassen Boden aus und landete mit dem Arm auf einem heissen Grill. Die Idee ihres Vorgesetzten war, die Verbrennung mit Senf zu behandeln – Berry musste darauf mit der Ambulanz in den Spital gefahren werden und leidet bis heute unter Nervenschäden in Ihrem Arm.
Nun haben 28 Mitarbeiter von McDonalds aus 19 verschiedenen US-Städten bei der Behörde für Arbeitssicherheit und Gesundheit OSHA Klage gegen den Fast-Food-Giganten eingereicht. Die Arbeiter bemängeln, dass viele der Unfälle nur auftreten, weil der Druck bei der Arbeit extrem hoch sei – und dass gleichzeitig kaum Erste-Hilfe-Material zu Verfügung steht.
McDonalds wehr sich gegen die Klagen – ihrer Meinung nach wollen die Aktivisten von Fight for $15 dem Konzern schaden: „Diese Beschwerden sind Teil einer grösseren Strategie von Aktivisten, um unsere Marke anzugreifen und haben einzig zum Ziel, ein grosses Medienecho zu generieren.“
Der US-Arbeitsschutz hat Ermittlungen eingeleitet. McDonalds droht hohe Strafen – bis zu 70’000 US$ pro Fall.
„Mein Vorgesetzter riet mir, meine Verbrennung mit Mayonnaise zu behandeln“, erzählt die McDonalds-Angestellte Brittney Berry.
Die Aktivisten von „Fight for $15“ zeigen gefährliche Arbeitsbedingungen in der Fast Food Industrie.
Vergiftete Wanderfalken tot aufgefunden – 10’000 Fr. Belohnung
Zwei Wanderfalken sind auf einem Hochkamin in Wallisellen ZH tot aufgefunden worden.
Redaktion - 18. März 2015
Tot aufgefunden: vergiftete Wanderfalken
Mehrere Passanten beobachteten kürzlich Wanderfalken in der Region Hagenholz/Aubrugg. Am 16. März meldete sich ein Wildhüter bei einem Spezialisten des Tier- und Umweltschutzes der Kantonspolizei Zürich (Kapo) und fragte nach dem Verbleib der Wanderfalken. Die Kapo machte sich umgehend auf die Suche nach den verschwundenen Tieren, wie sie schreibt. Auf dem Plateau des Holzheizkraftwerkes Aubrugg konnte ein vermisstes Wanderfalken-Weibchen sowie ein weiteres Weibchen tot aufgefunden werden. Neben beiden Vögeln lagen je eine tote Taube. Gemäss den polizeilichen Ermittlungen wurden die Greifvögel mittels diesen Tauben getötet.
Durch unbekannte Personen wurde auf den Nacken der Tauben ein flüssiger Giftstoff aufgetragen. Tauchte ein Wanderfalke auf, wurde die Taube in dessen Richtung fliegen gelassen. Die Greifvögel stürzten sich auf die präparierten Tauben und brachten sie an den Rupfplatz auf dem Hochkamin. Beim fressen der Beute kamen die geschützten Vögel mit dem Gift in Kontakt und verendeten, wie die Kapo weiter schreibt. Eines der Vogelweibchen stand kurz vor der Brut.
Gemäss Untersuchungen durch Spezialisten des Forensischen Instituts Zürich (FOR) handelt es sich beim Gift um ein Frass- und Kontaktgift.
Die SVS/BirdLife Schweiz hat eine Belohnung von bis zu 10’000 Franken ausgesetzt für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung des oder der Täter führen.
Zeugenaufruf: Personen, welche in der Zeit vor dem Montag (16.3.2015) verdächtige Wahrnehmungen im Zusammenhang mit den Wanderfalken und/oder sich auffällig verhaltenden Personen gemacht haben, werden gebeten sich bei der Kantonspolizei Zürich, Telefon 044 247 22 11, zu melden.
Leider ist es nicht das erste Mal, dass Wanderfalken vergiftet wurden. Mehr Hintergründe zu bisherigen Vergiftungsfällen sind auf der Website von Birdlife nachzulesen.
Polizei-Kongress: Wohnungseinbrüche vorhersagen?
Am Polizei-Informatik-Kongress 2015 wird erstmals ein Prognosesystem für Verbrechen präsentiert.
Redaktion - 18. März 2015
Kann die Polizei künftig Verbrechen voraussagen?
Können Wohnungseinbrüche in Zukunft dank Big Data vorhergesagt werden? Wann ersetzt das Smartphone den Parkbussen-Block? Und wie werden die wachsenden Passagierzahlen am Flughafenzoll trotz steigender Sicherheitsanforderungen effizienter bewältigt?
Diese und weitere Fragen stehen im Zentrum des 8. Schweizer Polizei Informatik Kongress‚ (SPIK), der am 26. März stattfindet. Nach einer Eröffnungsrede durch Toni Frisch, Projektleiter der Sicherheitsverbundübung des Bundes 2014 «Pandemie und Strommangellage», präsentieren die Veranstalter Lösungsansätze in insgesamt sieben Symposien. Unter anderem spricht Paul Zinniker, stellvertretender Direktor des Nachrichtendienst des Bundes (NDB), über Regularien und Bedrohung.
An dem Anlass wird ferner erstmals in Europa eine mobile Anwendung eines Prognosesystems für Kriminalitätsgeschehen präsentiert.
Weiter gibt die Organisation «Harmonisierung der Polizeiinformatik» einen Einblick in die aktuellsten Fortschritte in ihrer Tätigkeit. Den Abschluss bildet die deutsche Rennfahrerin und Paris-Dakar-Gewinnerin Jutta Kleinschmidt mit Erzählungen aus der Welt des Motorsport
Die gesamte Agenda der Veranstaltung finden Sie hier.