United Security Providers: Expansionspläne gestartet

Das in Zürich ansässige Unternehmen United Security Providers hat eine neue Niederlassung in London.

Michael Liebi, CEO von United Security Providers
Michael Liebi, CEO von United Security Providers

Das in Zürich ansässige Unternehmen United Security Providers hat seit Februar eine britische Niederlassung in London. Mit dem Schritt nach Grossbritannien startet der Schweizer IT-Sicherheitsspezialist seine internationalen Expansionspläne, wie er wissen lässt.

Vom neuen Standort in London aus bedient die Firma den gesamten britischen Markt mit seiner Schweizer Web-Access-Management-Lösung.
Zur Umsetzung der Marktziele in Grossbritannien hat United Security Providers Lincoln Hewett als Country Manager verpflichtet. Er widmet sich sowohl dem Ausbau des lokalen Partnernetzwerks als auch der direkten Kundenansprache.

Michael Liebi, CEO von United Security Providers freut sich über den Schritt seines Unternehmens ins Ausland: «Der Markt in Grossbritannien zeichnet sich durch hohe Security Awareness gepaart mit grossem Innovationsappetit aus, das ist ein vielversprechender Nährboden für USP Secure Entry Server», so Michael Liebi zur Frage, warum er die erste Ausland-Niederlassung seines Unternehmens gerade in London eröffnet habe.

Lauscher ausgesperrt

Die Deutsche Telekom erweitert die Möglichkeiten der verschlüsselten Kommunikation.

Verschlüsselte Kommunikation
Verschlüsselte Kommunikation

 

Die Deutsche Telekom erweitert die Möglichkeiten der verschlüsselten Kommunikation: Anlässlich der CeBIT 2015 zeigt das Unternehmen eine Reihe von Neuerungen in ihrer Mobile Encryption App, einer mobilen Verschlüsselungslösung für Smartphones. Damit können Kunden sichere, verschlüsselte Telefonkonferenzen zu dritt abhalten, wie der Anbieter schreibt. Darüber hinaus könne die Lösung jetzt in bestehende Festnetz- Technikwelten integriert werden. Damit werde verschlüsselte Kommunikation von der Telefonanlage im Büro aufs Handy und umgekehrt möglich.

Bis anhin hat die Telekom den Source-Code der App interessierten Kunden zur Verfügung gestellt. Jetzt veröffentlicht sie den Code frei im Netz. Die App funktioniert im Gegensatz zu anderen Lösungen in jedem Telefonnetz und sogar ohne SIM-Karte über WLAN, wie der Anbieter betont. Selbst in Ländern, in denen das Telefonieren über das Internet blockiert werde, lasse sich mit Hilfe der Lösung verschlüsselt kommunizieren.

Erster Runder Tisch zu Asbest

Am ersten Runden Tisch zu Asbest haben Vertreter der Asbestgeschädigten, des Arbeitgeberverbandes, des Gewerkschaftsbundes, verschiedener Unternehmen sowie der Suva unter der Leitung von Bundesrat Moritz Leuenberger eine Aussprache über die Ziele und das weitere Vorgehen geführt.

Arbeiten mit Asbest kann Jahre später zu Erkrankungen führen.
Arbeiten mit Asbest kann Jahre später zu Erkrankungen führen.

Bundesrat Alain Berset hat den Runden Tisch eingesetzt, weil es in der Schweiz asbestgeschädigte Personen gibt, die durch die Erkrankung in finanzielle Schwierigkeiten geraten könnten.

Unter der Leitung von Alt Bundesrat Moritz Leuenberger haben sich am 12. März  in Bern Vertreter der Asbestgeschädigten, des Arbeitgeberverbandes, des Gewerkschaftsbundes, der Suva und von Unternehmen, die Asbest verarbeitet haben, zu einer ersten Aussprache getroffen. Sie sind grundsätzlich bereit, sich aktiv an der Suche nach einer einvernehmlichen Lösung zu beteiligen und mögliche Lösungsansätze ergebnisoffen zu diskutieren.

Aktuell erkranken rund 120 Personen pro Jahr, weil sie vor Jahren oder Jahrzehnten mit Asbest in Berührung gekommen sind. Rund 20 bis 30 von ihnen haben keinen Anspruch auf die Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung, sondern auf solche der obligatorischen Krankenversicherung, der Invalidenversicherung und allenfalls der beruflichen Vorsorge. Dies bedeutet, dass sie finanziell meist schlechter gestellt sind. Sie können wegen der derzeit geltenden Verjährungsfristen in der Regel auch keine haftpflichtrechtlichen Ansprüche geltend machen.

In einem ersten Schritt gilt es unter anderem zu klären, bei wie vielen dieser Personen tatsächlich Handlungsbedarf besteht. Der Runde Tisch hat die offenen Fragen aufgenommen; sie müssen jedoch noch vertieft untersucht und erörtert werden. Anschliessend kann die Diskussion darüber aufgenommen werden, wie die Kriterien für eine allfällige Unterstützung aussehen könnten.

Gesuchter Mann verhaftet

Die Stadt- und Kantonspolizei Zürich konnte den gesuchten Räuber verhaften. Er hat seit Januar 2015 mehrere Raubdelikte in der Stadt sowie im Kanton Zürich verübt.

Zur Ergreifung des Mannes setzte die Stadtpolizei eine Belohnung von bis zu 5‘000 Franken aus

Die Stadtpolizei Zürich hat am Montag, 16. März 2015, einen jungen Mann verhaftet: Er war wegen mehreren Raubdelikten mit Hilfe einer Öffentlichkeitsfahndung gesucht worden. Gemäss Polizeiangaben gingen zahlreiche konkrete Hinweise auf den gesuchten Räuber ein. Im Lauf der intensiven Ermittlungs- und Fahndungstätigkeiten von Detektiven der Stadtpolizei Zürich verdichteten sich die Hinweise auf einen jungen in der Stadt Zürich wohnhaften Mann. Daraufhin meldete sich ein 20-jähriger Schweizer am 16. März telefonisch bei der Stadtpolizei und gab an, dass er der Gesuchte sei. Er wurde kurz darauf verhaftet und der Staatsanwaltschaft Zürich zugeführt. Der Hintergrund und das Motiv für die Raubdelikte werden nun abgeklärt.

Der mutmassliche Täter hat am Samstag, 24. Januar 2015, im Kreis 11 in Zürich eine Tankstelle überfallen und mehrere hundert Franken erbeutet. In den folgenden sechs Wochen wurden auf Stadtgebiet sowie im Kanton Zürich weitere bewaffnete Überfälle auf Tankstellenshops und Lebensmittelgeschäfte verübt.

Betafence mit eigener Verkaufsniederlassung in der Schweiz

Der Zaun- und Drahtspezialist Betafence betreut den Schweizer Markt neu direkt über eine eigene Verkaufsniederlassung in Neuenhof AG.

Zaun- und Drahtspezialist Betafence

Der Zaun- und Drahtspezialist Betafence betreut den Schweizer Markt seit Anfang Februar 2015 direkt über eine eigene Verkaufsniederlassung in Neuenhof AG. Zuvor war das Unternehmen hierzulande über die Bekaert (Schweiz) AG als Verkaufsagentur vertreten worden. Betafence ist in der Schweiz vor allem mit Zaunprodukten für das Do-it-yourself-Segment, professionellen Zaunsystemen, Zutrittskontroll-Lösungen und Mobilzäunen aktiv.

„Die Schweiz ist für Betafence seit langem ein wichtiger Markt“, erklärt Martin Götz, der als Geschäftsführer der Betafence Deutschland GmbH auch für das Schweizer Geschäft verantwortlich zeichnet. „Wir sind über unseren Kooperationspartner Alois Dinkel AG flächendeckend im Do-it-yourself-Markt vertreten. Wir wachsen weiter im Segment gewerblicher Zaunbau und wir sind zunehmend erfolgreich mit unseren Mobilzäunen für die temporäre Sicherung von Baustellen und Events.“ Mit einem engagierten Team vor Ort wolle man die Aktivitäten auf dem Schweizer Markt weiter ausbauen, so Götz.

Im Zuge der Neuordnung seiner Aktivitäten in der D-A-CH-Region hatte das Unternehmen seine beiden deutschen Vertriebsorganisationen zu einem gemeinsamen Customer-Service-Center für alle Produktsegmente zusammengeführt. Der Standort Schwalmtal nahe Düsseldorf ist seitdem die D-A-CH-Zentrale für das gesamte operative Geschäft in den Sparten Perimeter Protection (professionelle Zaun- und Torsysteme), Gardening (Do-it-yourself), Farming (Landwirtschaft), Mobilzaun, Gabionen und Industry (Schweissgitter).

Neue Schweizer Vertretung der Messe Düsseldorf

MAS-Concept AG übernimmt Schweizer Messevertretung der Messe Düsseldorf.

Die Messe Düsseldorf veranstaltet unter anderem die Fachmesse A+A.
Die Messe Düsseldorf veranstaltet unter anderem die Fachmesse A+A.

Die Messe Düsseldorf, unter anderem Veranstalterin der A+A vom 27. bis zum 20. Oktober 2015, hat eine neue offizielle Vertretung in der Schweiz: Die Zuger Firma MAS-Concept AG hat die Aufgabe von Intermess Dörgeloh AG aus Zürich per 1. Januar 2015 übernommen. Die neue Vertretung übernimmt zudem das Fachpersonal, das bis Ende 2014 bei Intermess Dörgeloh für die Messegesellschaft zuständig war.

Martin Dörgeloh hat mit seiner Firma die Messe Düsseldorf seit über 30 Jahren vertreten. Als Grund für die Aufgabe nennt Dörgeloh den Wunsch, noch einmal eine neue Herausforderung zu suchen.

www.mas-concept.ch

Führender Anbieter von Managed Security Services in der Schweiz

Gemäss einer Studie der Experton Group ist Swisscom "Security Leader 2015".

"Security Leader 2015" in der Schweiz
„Security Leader 2015“ in der Schweiz

 

Swisscom ist laut einer Studie der Experton Group die führende Anbieterin von Managed Security Services in der Schweiz. Für die Studie untersuchten die Analysten des ICT-Consulting Unternehmens 153 Security-Anbieter. Neben dem Gesamtsieg wurde Swisscom auch in den weiteren Kategorien hervorragend bewertet und hat das Prädikat „Security Leader 2015“ erhalten, wie der Telekommunikations-Anbieter mitgeteilt hat.

IT-Sicherheit ist für Unternehmen ein erfolgskritischer Faktor. Doch nicht alle Firmen wollen oder können diesbezüglich eigenes Know-how aufbauen. Mit ihren Managed Security Services MSS-i übernehme Swisscom die IT-Sicherheit für Unternehmen. Das Security Operations Center in der Schweiz schütze die Kundensysteme in Echtzeit rund um die Uhr. Zudem würden alle Kunden von der gemeinsamen und auf Schweizer Bedürfnisse optimierten Threat Intelligence profitieren: Ein Angriff auf ein System bringe neue Erkenntnisse, um weitere Kunden vor einem ähnlichen Angriff zu schützen, so der Anbieter.

Die deutsche Experton Group hat in ihrer Studie „Security Vendor Benchmark 2015“ sämtliche Security-Dienste von über 100 Schweizer Anbietern bewertet. Ihr Fazit: Swisscom sei in allen bewerteten Kategorien im bestmöglichen Leader-Quadranten platziert und habe das Prädikat „Security Leader 2015“ erhalten.

Neuer CAS: «Disruptive Technologies»

Der neue CAS-Studiengang «Disruptive Technologies» an der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich ist lanciert. Der Lehrgang für Big Data und Datenanalysen startet am 21. September 2015 und befasst sich mit Themen wie Big Data, Swarm Intelligence, aber auch Digital Security.

Swarm Intelligence
Swarm Intelligence

Geleitet wird der Studiengang von Marcel Blattner, der eng mit der Industrie und Wirtschaft zusammenarbeitet und verschiedene Big-Data-Projekte durchgeführt hat. Der durch die Digitalisierung erlebte fundamentale Umbruch in der Gesellschaft fasziniert Blattner besonders.

Im neuen Zertifikatslehrgang lernen die Studierenden, welche Technologien auf dem Vormarsch sind, welchen Einfluss sie auf die Geschäftswelt haben und wie neue intelligente Methoden der Datenanalyse die Geschäftsprozesse verändern. Sie lernen, wie sie als Entscheidungsträger in Unternehmen von dieser Entwicklung profitieren.

Weitere Informationen zum Studiengang finden Sie auf der Homepage der Hochschule für Wirtschaft Zürich

«Die Entwicklungen auf dem Gebiet der Mensch-Maschinen-Interaktion haben einen nachhaltigen Einfluss auf unser Leben. Aktiv an diesen disruptiven Technologien teilhaben zu können und das Wissen weiterzuvermitteln, ist etwas vom Spannendsten»  – Marcel Blattner.

Mässige Sachschäden, aber Todesfälle

Hochwasser, Murgänge, Rutschungen sowie Steinschlag und Felssturz verursachten im Jahr 2014 in der Schweiz Schäden von rund 100 Millionen Franken. Tragischerweise forderten die Ereignisse sechs Todesopfer, fünf davon infolge von Rutschprozessen.

Der grösste Teil der Schäden ist auf Hochwasser zurückzuführen

Die materiellen Schäden lagen unter denen des Vorjahres (125 Mio. Fr.), wie die Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) mitgeteilt hat. Der grösste Teil der Schäden sei auf Hochwasser zurückzuführen (90 Mio. Fr.), meistens ausgelöst durch lokale Gewitterniederschläge. Dies zeigt die aktuelle Auswertung der Unwetterschadens-Datenbank der WSL.

So hart die Hochwasser und Rutschereignisse für einzelne Regionen, Dörfer und Familien waren, landesweit gesehen verursachten die Unwetter 2014 zum siebenten Mal in Folge deutlich weniger Schäden als der teuerungsbereinigte Durchschnitt der Jahre 1972 bis 2013, der bei 324 Mio. Franken liegt. Über 80% der Schäden, mit Schwerpunkten im Emmental und im Rheintal, entstanden 2014 im regenreichen Juli. Schwer betroffen von den Gewitterniederschlägen war Schangnau BE, als am 24. Juli die Emme und ihre Zubringer Hochwasser führten. Dies löste Schäden im Umfang von rund 16 Mio. Franken aus. Die Wassermassen der Emme wälzten sich zeitweise quer durch den Ortsteil Bumbach, wo sie Häuser und die Turnhalle überfluteten, Maschinen und Autos beschädigten und Wasserleitungen zerstörten. Zudem wurden Ställe, Bauernhäuser und Landwirtschaftsland in Mitleidenschaft gezogen und Hangrutsche ausgelöst.

Die mit ungefähr 10 bis 15 Mio. Franken lokal zweithöchsten Schäden entstanden infolge der Gewitterniederschläge am 28. Juli in Altstätten SG. Aufgrund von viel Geschiebe und Holz im Gerinne uferte dort der Stadtbach aus und überschwemmte Häuser und Strassen. Die Feuerwehr pumpte Keller aus und entfernte Geröll und Schlamm von Strassen und Plätzen. Auch in Berneck SG waren die Schäden hoch, wie es heisst. Der Littenbach schwemmte viel Geröll und Baumstämme an, überschwemmte Strassen und drang in Privat- und Geschäftshäuser ein.

Kaba-Gruppe: Profitabilität und Konzernergebnis gesteigert

Der Halbjahresabschluss der Kaba-Gruppe sieht gut aus: Die Schliess- und Sicherheitstechnikfirma steigerte per Ende Dezember 2014 den konsolidierten Umsatz um 14,7% auf 551,4 Mio. CHF; organisch ist das Unternehmen um kräftige 9,2% gewachsen, wie CEO Riet Cadonau betont.

Riet Cadonau, CEO Kaba-Gruppe

Im Berichtszeitraum steigerte Kaba auch die Profitabilität. Das EBITDA stieg um 15,2% auf 85,7 Mio. CHF (Vorjahr: 74,4 Mio.). Da sich das EBITDA in ähnlichem Ausmass wie der Umsatz erhöhte, blieb die EBITDA-Marge mit 15,5% gleich hoch wie im Vorjahr. Kaba schliesst die Berichtsperiode mit einem höheren Konzernergebnis von 50,2 Mio. CHF ab (Vorjahr: 44 Mio. CHF). Der Gewinn pro Aktie hat sich um 12,9% auf 13,10 CHF erhöht (Vorjahr: 11,60 CHF).

Wie sieht die Zukunft aus? Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleiben vor allem in Europa herausfordernd, wie das Unternehmen betont. Zudem werde bei Key Systems keine Wiederholung des Nachfragebooms aus der Automobilindustrie erwartet. Angesichts der bisher ausgezeichneten Umsatzentwicklung hebe Kaba aber die in diesem Geschäftsjahr anvisierte Guidance von 3% bis 5% an und gehe neu davon aus, im Gesamtjahr 2014/2015 ein organisches Wachstum von mindestens 5% zu erreichen. Die Zielsetzung einer EBITDA-Marge auf Vorjahresniveau wird gemäss CEO Riet Cadonau beibehalten; dies unter der Voraussetzung, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im laufenden Geschäftsjahr stabil bleiben.

Strafen mit Signalwirkung gefordert

Der Verband Schweizerischer Polizei-Beamter fordert härtere Strafen bei Gewalt und Drohungen gegen Polizisten.

Gefährliche Entwicklung: Gewalt und Drohungen gegen Polizistinnen und Polizisten

„Wir fordern auch die nationale Politik endlich dazu auf unsere – im 2009 eingereichte – Petition „Stopp der Gewalt gegen die Polizei“ aus der Schublade zu nehmen und griffige Massnahmen zu beschliessen“ – VSPB-Generalsekretär Max Hofmann.

Es sind Szenen wie man sie nur aus Actionfilmen kennt, die sich im Tessin zugetragen haben. Diese Taten sind für den Verband Schweizerischer Polizei-Beamter (VSPB) unbegreiflich und müssen mit aller Härte bestraft werden, wie dieser mitgeteilt hat. Es brauche jetzt ein starkes Signal, denn nur so könne diese gefährliche Entwicklung gestoppt werden.

Am 21. Februar wurde in Brissago ein Polizist 30 m vom Fahrzeug eines Taxifahrers aus Locarno mitgerissen, als dieser sich der Kontrolle entziehen wollte, da er nicht über die nötige Bewilligung für diese Region verfügte. Der Polizist, der zum Glück nicht schwer verletzt wurde, konnte das Spital am nächsten Tag verlassen. Am 3. März kontrollierte und büsste die Gemeindepolizei von Paradiso ein auf dem Trottoir parkiertes Fahrzeug. Dabei stiess der 26 Jahre alte Lenker dazu und beleidigte die Polizisten mehrfach. Als sie ihn einer Personenkontrolle unterziehen wollten sprang er erzürnt in sein Fahrzeug und fuhr einige Meter rückwärts. Danach beschleunigte er sein Fahrzeug und fuhr mit Vollgas auf die beiden Polizisten zu. Ein Polizist konnte sich mit einem Sprung retten, der andere wurde vom Fahrzeug erfasst. Er zog sich dabei mittelschwere Verletzungen zu und musste sich im Spital behandeln lassen. Der Fahrzeuglenker konnte später gefasst und verhaftet werden.

Die Petition „Stopp der Gewalt gegen die Polizei“ können Sie auf der Homepage des VSPB einsehen.

Kindersicherung schlägt Alarm

Mehr als zwei Drittel (68 Prozent) aller Nutzer der Kindersicherungsfunktion von Kaspersky Lab wurden im vergangenen Jahr 2014 mit unangemessenen oder gefährlichen Inhalten konfrontiert. Die meisten Seiten mit pornografischen Inhalten wurden weltweit bei deutschen Nutzern blockiert. Diese Ergebnisse gehen unter anderem aus der Kaspersky-Studie „Children Online“ hervor.

Im Internet werden Kinder und Jugendliche mit unangemessenen Inhalten konfrontiert.
Im Internet werden Kinder und Jugendliche mit unangemessenen Inhalten konfrontiert.
Wie häufig die Kindersicherungsfunktion Alarm schlägt
Wie häufig die Kindersicherungsfunktion Alarm schlägt

 

Generell wurden im Jahr 2014 von der Kaspersky-Kindersicherungsfunktion am häufigsten Webseiten blockiert, auf denen unangemessene Inhalte wie Pornografie, Glücksspiel, Waffen und Kraftausdrücke auftauchten oder die im Zusammenhang mit Drogen, Tabak und Alkohol stehen.

Dabei sahen sich weltweit weit über die Hälfte (59,5%) der Nutzer mit pornografischen Inhalten konfrontiert; mehr als ein Viertel (26,6%) landete auf Glücksspielseiten; und jeweils jeder fünfte Nutzer stolperte über Seiten, die Content zu Waffen beziehungsweise vulgäre Sprache beinhalteten, wie es heisst.

Sieht man sich die Top-10 derjenigen Länder an, bei denen die Nutzer über die Kindersicherungsfunktion am häufigsten vor unangemessenen Inhalten und Webseiten geschützt wurden, zeigen sich auch regionale Unterschiede. So steht gemäss Kaspersky Deutschland an erster Stelle, wenn es um das Blockieren von für Erwachsene bestimmte Inhalte (z.B. Pornografie) geht. Im Durchschnitt schlug in dieser Kategorie die Kindersicherung 172 Mal pro deutschem Nutzer Alarm. Es folgen China (144 Alarme pro Nutzer) und die USA (126 Alarme pro Nutzer). Inhalte zu Alkohol, Tabak und Drogen war einer der Hauptgefahren für Anwender in Russland, Deutschland, den USA, Frankreich, Brasilien sowie Grossbritannien.

Allerdings sollte man nicht ausschliesslich auf technologische Mittel setzen. Es gebe Situationen, in denen die Aufklärung der Kinder und Jugendlichen eine wichtige Rolle spiele – beispielsweise hinsichtlich potenzieller Gefahren wie Cybermobbing in Sozialen Netzwerken oder Chats.

Die ausführliche Analyse in englischer Sprache finden Sie hier.

 

„Um junge Menschen vor unangemessenen Inhalten zu schützen, raten wir Eltern und Erziehungsberechtigten, Sicherheitslösungen mit Kindersicherungsfunktion einzusetzen. Zudem sollten ähnliche Funktionen zum Beispiel auch bei Suchmaschinen und Anwendungen, die einen Zugriff auf multimediale Inhalte ermöglichen, vollständig genutzt werden“
– Holger Suhl, General Manager DACH bei Kaspersky Lab.

 

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