Alkohol im Spiel – schwere Verkehrsunfälle

Noch immer wird jeder zehnte schwere Verkehrsunfall durch Alkoholkonsum verursacht. Eine Kampagne der Polizei und der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) sensibilisiert die Öffentlichkeit für das Thema.

Informationskampagne für Neulenker: «Null Promille. Null Probleme»
Informationskampagne für Neulenker: «Null Promille. Null Probleme»

Als im Jahr 2005 der gesetzlich erlaubte Höchstwert für Alkohol am Steuer von 0,8 auf 0,5 Promille gesenkt wurde, war der Widerstand teilweise gross. Zehn Jahre später zeigt sich, dass sich die Gesetzesänderung sowie die gleichzeitig eingeführte Möglichkeit, polizeiliche Alkoholkontrollen auch ohne konkreten Verdacht durchzuführen, bewährt haben, wie die bfu schreibt. Die Anzahl Getöteter und Schwerverletzter konnte in den letzten zehn Jahren bei Alkoholunfällen deutlicher gesenkt werden als beim übrigen Unfallgeschehen. Damit einher geht auch ein gesellschaftliches Umdenken. Fahren in angetrunkenem Zustand wird in der Bevölkerung nicht mehr als Kavaliersdelikt angesehen, sondern als das erkannt, was es ist: eine der grössten Gefahren für die Verkehrssicherheit. Bei rund zehn Prozent der schweren Verkehrsunfälle sei Alkohol im Spiel, in den Nachtstunden an Wochenenden sogar bei jedem zweiten. Jeder 40. Alkoholunfall mit Verletzten verlaufe tödlich, betont die bfu.

Eine wichtige Rolle bei der gesellschaftlichen Ächtung von Alkohol am Steuer spiele die Erwartung der Lenker, jederzeit durch die Polizei kontrolliert werden zu können. Auch hier habe sich in den letzten Jahren viel getan: Gemäss einer bfu-Befragung rechneten im Jahr 2013 immerhin 34% der Befragten «manchmal», «oft» oder sogar «sehr oft/immer» damit, in eine Kontrolle zu geraten. Das sei eine deutliche Steigerung gegenüber den erst 15 Prozent aus dem Jahr 2003. Eine Erhebung des Bundesamts für Statistik (BFS) zeigt denn auch: Der Anteil der Autofahrer, die während eines Jahres mindestens einmal einer Alkoholkontrolle unterzogen wurden, ist von 2 Prozent im Jahr 2003 auf 6 Prozent im Jahr 2011 gestiegen.

Auf der anderen Seite sinkt gemäss bfu-Befragung die Anzahl der PW-Lenker kontinuierlich, die den aktuell geltenden Alkoholgrenzwert nennen können. Waren es 2005, also im Jahr der Einführung der 0,5-Promille-Grenze, noch 92 Prozent der Befragten, betrug der Anteil 2013 gerade noch 70 Prozent. Das zeige, wie wichtig Information und Sensibilisierung nach wie vor seien. In Partnerschaft mit der Polizei erinnert die bfu daher mit der Präventionskampagne «Null Promille. Null Probleme» Autofahrer an die Gefahr von Alkohol am Steuer.

Im Rahmen des Verkehrssicherheitsprogramms «Via sicura» wurden weitere Massnahmen zur Bekämpfung von Alkoholunfällen beschlossen. Einige davon gelten bereits seit einem Jahr (z.B. Alkoholverbot für Neulenker), andere treten dieses oder nächstes Jahr in Kraft. So sind etwa Motorfahrzeug-Haftpflichtversicherungen seit Anfang 2015 neu verpflichtet, bei Schäden, die u.a. in angetrunkenem oder fahrunfähigem Zustand verursacht wurden, Rückgriff auf die Person zu nehmen, die den Unfall verursacht hat.

Konstantes Unfallrisiko im Schneesport

Ski- und Snowboardfahren gehören in der Schweiz nach wie vor zu den beliebtesten Sportarten. Entgegen anders lautenden Vermutungen sind diese Aktivitäten in den letzten Jahren nicht gefährlicher geworden. Dies geht aus einer neuen Studie der bfu hervor. Allerdings verletzen sich jedes Jahr immer noch durchschnittlich 87 000 Schneesportler auf Schweizer Pisten.

Im Schnitt sterben pro Jahr 6 Ski- oder Snowboardfahrer auf den Schweizer Pisten sowie 10 Variantenski- oder Variantensnowboardfahrer abseits der markierten Pisten.
Im Schnitt sterben pro Jahr 6 Ski- oder Snowboardfahrer auf den Schweizer Pisten sowie 10 Variantenski- oder Variantensnowboardfahrer abseits der markierten Pisten.

Rund 2,5 Millionen Einwohner der Schweiz fahren Ski, 0,4 Millionen bevorzugen das Snowboard. Eine Studie der bfu analysierte erstmals das Unfallgeschehen im Schneesport auf Schweizer Pisten umfassend. Darin zeigt sich, dass die Unfallzahlen beim Ski- und Snowboardfahren seit Mitte der 1990er-Jahre relativ stabil geblieben sind. Im Durchschnitt verletzten sich rund 39 000 Ski- und 13 000 Snowboardfahrer mit Wohnsitz Schweiz auf helvetischen Pisten so schwer, dass sie ärztlich behandelt werden müssen. Hinzu kommen 30 000 verletzte Ski- und 5000 verletzte Snowboardfahrer mit Wohnsitz im Ausland. Dabei haben sich sowohl Verletzungsrisiko als auch -schweregrad in den letzten 10 Jahren kaum verändert.

Im Schnitt sterben pro Jahr 6 Ski- oder Snowboardfahrer auf dem Schweizer Pisten sowie 10 Variantenski- oder Variantensnowboardfahrer abseits der markierten Pisten. Das Risiko eines tödlichen Unfalls liegt bei einem Getöteten pro 1,4 Millionen Schneesporttage. Die Auswertungen der bfu zeigen somit: Entgegen anders lautenden Vermutungen ist Ski- oder Snowboardfahren in den letzten Jahren nicht «gefährlicher» geworden.

Bei den Skifahrern liegt der Anteil an Unfälle durch Kollisionen bei lediglich 7,4 %, bei den Snowboardern sogar nur bei 3,8 %. Auswertungen der bfu deuten zudem darauf hin, dass an Wochenendtagen, an denen mehr Schneesportler auf den Pisten sind, das Kollisionsrisiko nicht höher ist als unter der Woche.

Strategische Partnerschaft zwischen SeeTec AG und ICS Group

Business Video Intelligence: Viele Unternehmen setzen zur Absicherung ihrer Anlagen und Gebäude auf Videosysteme. Doch Videotechnik kann weit mehr: Mit ihrer Hilfe lassen sich zum Beispiel Geschäftsprozesse unterstützen und damit Mehrwerte generieren.

Hans-Jörg Tittlbach (CEO ICS Group) im Gespräch mit Stephan Rasp (CEO SeeTec AG)
Hans-Jörg Tittlbach (CEO ICS Group) im Gespräch mit Stephan Rasp (CEO SeeTec AG)

Unter dem Schlagwort «Business Video Intelligence», kurz BVI, entwickelt die SeeTec AG im baden-württembergischen Bruchsal Lösungen, die Bildströme mit Prozess- und Buchungsdaten kombinieren und dadurch neue Wertschöpfungspotenziale erschliessen. Um die BVI-Anwendungen aktiv bei den Kunden platzieren zu können, hat die ICS Group eine strategische Partnerschaft mit der SeeTec geschlossen. Der Anbieter von Video-Management-Software aus Bruchsal bietet seit dem Jahr 2000 Lösungen in Europa. Ein Fokus sind Softwareprodukte im Sicherheitsbereich.

Den ersten Schritt der Zusammenarbeit von ICS und SeeTec konnten die Besucher der Fachmesse Logimat kürzlich in Stuttgart erleben, wie mitgeteilt wird. An der Messe stellte ICS erstmals die neue Version von SeeTec BVI Logistics vor. Die Lösung kombiniere Videodaten mit Informationen über Pakete oder Packstücke. Verluste oder Beschädigungen könnten damit innerhalb kürzester Zeit visuell nachvollzogen und aufgeklärt werden – das spare Zeit, Kosten und steigere die Kundenzufriedenheit. Dank eines flexiblen Treiberkonzepts lasse sich SeeTec BVI Logistics an eine Vielzahl von Warenwirtschafts- und Lagermanagement-Systemen anbinden.

 

Weiterbildung zum «Projektleiter/in Sicherheitssysteme»

Die Anforderungen an die Sicherheitsspezialisten steigen, denn Sicherheits- und Alarmanlagen werden immer anspruchsvoller. Das verlangt einiges an Köpfchen von denjenigen, die die raffinierten Sicherheitssysteme planen, sie in Betrieb nehmen und schliesslich auch für den Unterhalt zuständig sind. Das nötige Rüstzeug verleiht die Weiterbildung «Projektleiter/in Sicherheitssysteme» – ein Diplom mit eidgenössischem Fachausweis.

Die Absolventen der SES-Weiterbildung

Der Lehrgang wird in Zusammenarbeit mit dem Verband Schweizerischer Errichter von Sicherheitsanlagen (SES) angeboten. Er kann wahlweise in der Fachrichtung «Fire» oder «Security» absolviert werden. Angesprochen sind Berufsleute mit einer technischen Fachrichtung, die in einer Errichterfirma der Sicherheitstechnik tätig sind oder sich bei einem Sicherheitsplaner, einer behördlichen oder privaten Abnahmestelle mit Sicherheitsanlagen befassen. Kürzlich konnte der SES erneut 17 Absolventen das eidgenössische Diplom überreichen. Sie hätten damit nicht nur ihren Marktwert gesteigert, sondern auch etwas für die Charakterbildung getan, sagte Verbandspräsident Guido Portmann (Firma Securiton).  Stolz wies er ferner darauf hin, dass der SES nun den fünften Lehrgang durchgeführt und die ersten 100 Fachleute ausgebildet hat.

Das Diplom konnten am 20. Januar in Luzern entgegennehmen: Markus Baumann, Marco Birrer *, David Blöchliger, Michael Caprani, Simon Gilgen *, Christoph Huhle, Thomas Krähenbühl*, Stefan Messerli, Reto Moser, Marco Profico *, Othmar Schäfli *, Pascal Steiner, Sascha Stieger *, Martin Stocker *, Pascal Stocker, Martin Wüest, Thom Young (*Die Absolventen mit Bestnoten; siehe Foto).

Zusätzliche Mittel für Terrorbekämpfung in der Schweiz

Der Bundesrat hat heute eine Aussprache zur aktuellen Lage in der Terrorbedrohung durch Dschihadisten geführt und sich eine Übersicht über das Dispositiv zur Terrorbekämpfung in der Schweiz verschafft.

Der Bundesrat bewilligt zusätzliche Mittel für den Kampf gegen den Terrorismus

Für die Schweiz liegen nach wie vor keine Erkenntnisse auf konkrete Bedrohungen und Anschlagspläne vor, wie es in der Medienmitteilung des Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartements (EJPD) heisst. Die Sicherheitsorgane würden verstärkt wachsam bleiben in Bezug auf neue Anzeichen. Zur punktuellen Verstärkung der präventiven Terrorismusbekämpfung hat der Bundesrat entschieden, sechs zusätzliche, auf drei Jahre befristete Stellen beim Nachrichtendienst des Bundes (NDB) für die Informationsbeschaffung und -verarbeitung zu schaffen und die Staatsschutzstellen der Kantone mit zusätzlichen Mitteln in der Höhe von zwei Millionen Franken zu unterstützen.

In Westeuropa bestehe grundsätzlich seit 2001 eine erhöhte Terrorbedrohung, die sich in den letzten Monaten weiter erhöht habe. Dies sei zurückzuführen auf eine Zunahme der Anzahl dschihadistisch motivierter Reisender, verbunden mit der erhöhten Anzahl der Rückkehrer, aber auch auf die direkten Aufrufe dschihadistischer Gruppen, Anschläge zu verüben. Im Zuge der allgemein erhöhten Terrorbedrohung in Europa hat der Bund bereits im November und Dezember 2014 zusätzliche Massnahmen beschlossen. Dazu gehörten die Einsetzung einer Task-Force zur Bearbeitung der Fälle von Dschihadreisenden sowie das Verbot der Gruppierungen „Al-Qaïda“ und „Islamischer Staat“ mittels dringlichen Bundesgesetzes.

Die Bedrohung der Schweiz bleibe nach den Anschlägen in Paris unverändert erhöht, so das EJPD. Grundsätzlich könne ein Anschlag wie in Paris auch in der Schweiz nicht ausgeschlossen werden. Für die Schweiz lägen aber keine Erkenntnisse auf konkrete Bedrohungen und Anschlagspläne vor.

Die zuständigen Behörden verfügen über verschiedene Mittel im Umgang mit Fällen von mutmasslichen Dschihadisten. Bei der Beurteilung der Bedrohungslage stütze sich der NDB auf alle Arten nachrichtendienstlicher Quellen. Stelle der NDB einen Verdacht auf eine strafbare Handlung fest, leite er die Informationen umgehend an die Strafverfolgungsbehörden des Bundes weiter. Im Bereich der Früherkennung und der Bekämpfung des Dschihadismus im Internet und in der Task-Force zur Behandlung von Fällen dschihadistisch motivierter Reisender bestünden besondere eingespielte Kanäle für Informationsaustausch und Zusammenarbeit.

Käme es in der Schweiz zu einem terroristischen Anschlag, würde die örtliche Kantonspolizei die ersten Massnahmen treffen. Für die Koordination zwischen den Sicherheitsbehörden der Kantone und des Bundes gebe es definierte Strukturen und Prozesse. Diese Mechanismen der Zusammenarbeit würden regelmässig in Echteinsätzen und in Übungen überprüft und verbessert. Dabei würden auch den Erkenntnissen aus Anschlägen wie demjenigen in Paris Rechnung getragen.

Im Hinblick auf das World Economic Forum WEF in Davos haben die Sicherheitsbehörden des Bundes und der Kantone geprüft, ob die Personenkontrollen an den Schengen Binnengrenzen vorübergehend wieder eingeführt werden sollen. Gemäss EJPD konnte im vorliegenden Fall jedoch keine genügend konkrete und schwerwiegende Bedrohung der inneren Sicherheit der Schweiz im Allgemeinen und für das WEF im Besonderen festgestellt werden. Die vom Grenzwachtkorps und den Grenzkontrollorganen der Kantonspolizeien Zürich und Bern im Nachgang der jüngsten Ereignisse und im Hinblick auf das WEF verstärkten Massnahmen genügen der derzeitigen Entwicklung der Sicherheitslage, wie es heisst.

Die ausführliche Medienmitteilung des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements finden Sie hier.

Schutz & Rettung Zürich: über 40 000 Einsätze in 2014.

Im vergangenen Jahr leisteten der Rettungsdienst und die Feuerwehr von Schutz & Rettung Zürich zusammen über 40 000 Einsätze. Die Einsatzleitzentrale nahm aus den angeschlossenen Kantonen über 133 000 Anrufe (Tel. 144 und 118) entgegen, wie mitgeteilt wird.

Die Feuerwehr verzeichnete 2014 über 4600 Einsätze in der Stadt Zürich

 

Der Rettungsdienst rückte 2014 insgesamt 35 476 Mal aus, was einer leichten Zunahme gegenüber den Vorjahreszahlen entspricht (+3,4%). Rund 74% dieser Einsätze fanden in der Stadt Zürich statt (über 26 000). Bei 7% aller Rettungsdiensteinsätze wurde zusätzlich ein Notarzt aufgeboten. Die Notarzteinsätze haben im Stadtgebiet zugenommen, währenddessen sie im übrigen Einsatzgebiet eher rückläufig sind.

Die Feuerwehr verzeichnete über 4600 Einsätze (-2,3%) in der Stadt Zürich. Der grösste Anstieg wurde mit total 261 Interventionen im Bereich der „First Responder“-Einsätze registriert (+97,7 %). Bei diesen notfallmedizinischen Einsätzen rücken Berufsfeuerwehrleute für eine Erstversorgung aus oder bringen eine Notärztin oder einen Notarzt vor Ort. Durch das vermehrte Aufgebot des „First Responder“-Teams konnte die rasche medizinische Erstversorgung, vor allem bei Reanimationen, weiter verbessert werden. Um rund einen Drittel weniger ausgerückt ist die Feuerwehr in der Stadt Zürich wegen Elementarereignissen (Unwetter, Wasser etc.) und Unfällen (520).

Die Feuerpolizei von Schutz & Rettung arbeitet präventiv und sorgt dafür, dass Bauten in Zürich brandsicher sind und über sichere Fluchtwege verfügen. Im vergangen Jahr führte die Feuerpolizei über 1200 Gebäudekontrollen durch. Die Brandschutzexperten haben zudem gut 1300 Schlussabnahmen von Neu- oder Umbauten vorgenommen.

In der Einsatzleitzentrale von Schutz & Rettung werden Feuerwehrnotrufe (118) aus dem ganzen Kanton Zürich sowie Sanitätsnotrufe (144) aus den Kantonen Schaffhausen, Schwyz, Zug (seit 2.12.2014) und Zürich bearbeitet.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Schutz & Rettung Zürich.

Hooligan-Statistik

Der Sektion Hooliganismus beim Bundesamt für Polizei (fedpol) liegen Zahlen für die aktuelle Fussball- und Eishockeysaison 2014/2015 vor. Seit Ende Juli 2014 wurden im Informationssystem Hoogan neu 158 Personen erfasst. Gleichzeitig wurden 166 Personen aus dem System gelöscht. Das Total der in „Hoogan“ registrierten Personen beläuft sich per Ende Januar 2015 auf 1477 Personen, wie das fedpol mitgeteilt hat.

Mit dem elektronischen Informationssystem Hoogan will die fedpol gewalttätige und gewaltbereite Risikofans von Sportstadien und deren Umgebung ferngehalten werden

fedpol betreibt seit August 2007 das elektronische Informationssystem Hoogan. Darin werden Daten über Personen aufgenommen, die sich anlässlich von Sportveranstaltungen im In- und Ausland gewalttätig verhalten haben. Konkret dürfen in “Hoogan“ Informationen über Personen erfasst werden, gegen die Ausreisebeschränkungen, Massnahmen nach kantonalem Recht (Rayonverbote, Meldeauflagen und Polizeigewahrsam) oder Stadionverbote verhängt worden sind. Mit diesen Massnahmen sollen gewalttätige und gewaltbereite Risikofans von Sportstadien und deren Umgebung ferngehalten werden.

Rayonverbot, Meldeauflage und Polizeigewahrsam werden von den zuständigen polizeilichen Stellen in den Kantonen und Städten gegen Personen verfügt. Von den insgesamt 1477 eingetragenen Personen sind 13 weiblich, 74% haben einen Bezug zum Fussball, 26% haben einen Bezug zum Eishockey. 48% der erfassten Person sind zwischen 19 und 24, 30% zwischen 25 und 29, 14% zwischen 30 und 39, 4% zwischen 12 und 18 sowie 4% zwischen 40 und 69 Jahre alt.

Die aktuell häufigsten begangenen Tatbestände sind Verstösse gegen das Sprengstoffgesetz (388 aktive Massnahmen, -18 im Vergleich zur letzten Medienmitteilung), Landfriedensbruch (316 aktive Massnahmen, +17), Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte (131 aktive Massnahmen, +10) sowie Tätlichkeiten (73 aktive Massnahmen, -1) und Sachbeschädigung (59 aktive Massnahmen, +3). Erstmals unter den fünf häufigsten begangenen Tatbeständen erscheint der Tatbestand Vermummungsverbot mit insgesamt 128 aktiven Massnahmen. Weiter wurden insgesamt 60 Massnahmen wegen Hinderung einer Amtshandlung und 53 Massnahmen wegen einfacher Körperverletzung ausgesprochen.

Zurzeit sind total 947 Massnahmen gegen gewalttätige Personen aktiv, um diese von Sportstadien und deren Umfeld fernzuhalten. Aktiv heisst zum jetzigen Zeitpunkt in Kraft. Unter anderem handelt es sich dabei um 624 Stadionverbote und 320 Rayonverbote.

Insgesamt wurden während der Fussballsaison 2013/2014 (Super League, Challenge League und Schweizer Cup) drei Meldeauflagen, 179 Rayonverbote und 153 Stadionverbote in „Hoogan“ erfasst, während der Eishockeysaison 2013/2014 (National League A und B) 57 Rayonverbote und 72 Stadionverbote. In der aktuellen Fussballsaison 2014/2015 (Super League, Challenge League und Schweizer Cup) wurden bisher 25 Rayonverbote und 30 Stadionverbote in „Hoogan“ erfasst, während der laufenden Eishockeysaison 2014/2015 (National League A und B und Eishockeycup) 31 Rayonverbote und 19 Stadionverbote.

 

Event-Tipp: Branchentreffpunkt SICHERHEIT 2015

Die SICHERHEIT 2015 in Zürich ist lanciert. Vom 10. bis 13. November wird sie wieder zum wichtigsten Treffpunkt der Schweizer Sicherheitsbranche – in diesem Jahr bereits zum 20. Mal.

Branchentreffpunkt SICHERHEIT 2015

 

An ihrer 20. Auflage im kommenden November wird die Fachveranstaltung SICHERHEIT 2015 wieder verschiedene Premieren, neue Trends und Entwicklungen vorstellen. „Die Herausforderungen werden komplexer, das Informationsbedürfnis wächst und die Branche wird dynamischer. Deshalb haben wir stets darauf geachtet, sowohl Bestehendes zu pflegen, als auch neue Elemente und zukunftsorientierte Themen einfliessen zu lassen. Das wird auch an der 20. Jubiläumsausgabe so sein“, sagt Messeleiter Heinz Salzgeber.

Ein zentraler Bestandteil der SICHERHEIT 2015 wird wieder der Fachkongress sein. Gemäss Mitteilung kommen durchschnittlich mehr als 1000 Teilnehmende. Hochkarätige Referenten bieten durch einen guten Mix aus theoretischen Grundlagen und praktischen Umsetzungsbeispielen einen hohen Nutzen für die tägliche Anwendung, wie die Organisatoren wissen lassen. Die Gliederung in Halbtagesmodule ermöglicht den Besuch der Messe und des Kongresses am selben Tag und bietet ein breites Themenspektrum.

Für die Konzeption und Organisation des Fachkongresses zeichnet ist die Save AG – ein Unternehmen der galledia-Gruppe – verantwortlich. Das ausführliche Programm erscheint im Juni 2015.

Unternehmen und Sicherheitsbeauftragte sind heute gefordert, auch die Gefahren aus der Natur in die Planung und Bewirtschaftung ihrer Liegenschaften und Infrastrukturen einzubeziehen. Das fordert neben den Firmen die Behörden, Versicherungen, Interventionskräfte ebenso wie jeden einzelnen Beteiligten. Wie schon während der letzten Messe wird auch im Jubiläumsjahr die Sonderschau „Risikomanagement von Naturgefahren“ diese Akteure vernetzen, Fachwissen und Erfahrungswerte vermitteln und zu aktuellen Themen aus der Praxis informieren. Im offenen Forum werden Gefahrenexperten zu den unterschiedlichsten Aspekten dieses Bereichs Stellung nehmen. Ergänzend dazu werden auf der angrenzenden Ausstellungsfläche Firmen sich und ihre Produkte präsentieren. Bereits heute dürfe die Sonderschau auf die Unterstützung der branchenwichtigsten Verbände zählen. Die Planung und Umsetzung der Sonderschau liegt auch diesmal bei der Firma Egli Engineering AG.

Verschiedene Verbände und Organisationen anerkennen den Fachkongress als Fortbildungseinheit. Auch die Fachmesse geniesst die Unterstützung der wichtigsten Fachverbände und Branchenleader: Der SES (Verband Schweizerischer Errichter von Sicherheitsanlagen), VSSB (Verband Schweizerischer Schloss- und Beschlägefabrikanten), swiss safety (Verband Schweizer PSA-Anbieter) sowie die SSI (Schweizerische Vereinigung unabhängiger Sicherheitsingenieure und -berater) tragen und unterstützten die kommende Fachveranstaltung.

Weitere Informationen zur Veranstalung finden sie hier.

 

„Die Sicherheitsbranche muss immer schneller auf technologische Fortschritte und veränderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen reagieren können“ Heinz Salzgeber, Messeleiter

Event-Tipp: 59. Immobiliengespräche zum Thema Überwachung und Sicherheit

Das Thema Sicherheit hat in den letzten Jahren massiv an Bedeutung gewonnen. Im Immobilienumfeld sind dabei einerseits Zutrittskontrollen und Überwachung der physischen Einrichtungen relevant, andererseits wird aber auch der Sicherheit der Nutzer, beispielsweise im Brand- oder Erdbebenfall, immer mehr Bedeutung beigemessen. Ganz neue Bedrohungen kommen heute auch aus dem Internet, mit der Möglichkeit, die Kontrolle über Steuerungssysteme zu übernehmen.

59. Immobiliengespräche

Im Immobilienumfeld stellen sich folgende Fragen:

  • Wie können sicherheitsrelevante Themen erkannt und angegangen werden?
  • Welche Vorsorge- und Vermeidungsstrategien sind im konkreten Fall wichtig und sinnvoll?
  • Welche Möglichkeiten bieten sich in der Gebäudeüberwachung heute?
  • Welche Grenzen setzt die Gesetzgebung betreffend Haftung und Datenverwendung?
  • Welche Bedrohungen kommen aus dem Internet?
  • Welche vorbeugenden Massnahmen sind möglich?

Moderiert wird das «59. Immobiliengespräche» von Markus Schmidiger, Studienleiter Immobilienmanagement, Hochschule Luzern.

Der Anlass wird am 23. April 2015 (ab 17.30 Uhr) im Restaurant Metropol in Zürich durchgeführt. Organisiert wird er vom Team der Fachzeitschrift «Immobilien Business» zusammen mit demjenigen des «SicherheitsForums».

Strategische Partnerschaft zwischen SeeTec AG und ICS Group

Business Video Intelligence: Viele Unternehmen setzen zur Absicherung ihrer Anlagen und Gebäude auf Videosysteme. Doch Videotechnik kann weit mehr: Mit ihrer Hilfe lassen sich zum Beispiel Geschäftsprozesse unterstützen und damit Mehrwerte generieren.

Hans-Jörg Tittlbach (CEO ICS Group) im Gespräch mit Stephan Rasp (CEO SeeTec AG)

Unter dem Schlagwort «Business Video Intelligence», kurz BVI, entwickelt die SeeTec AG im baden-württembergischen Bruchsal Lösungen, die Bildströme mit Prozess- und Buchungsdaten kombinieren und dadurch neue Wertschöpfungspotenziale erschliessen. Um die BVI-Anwendungen aktiv bei den Kunden platzieren zu können, hat die ICS Group eine strategische Partnerschaft mit der SeeTec geschlossen. Der Anbieter von Video-Management-Software aus Bruchsal bietet seit dem Jahr 2000 Lösungen in Europa. Ein Fokus sind Softwareprodukte im Sicherheitsbereich.

Den ersten Schritt der Zusammenarbeit von ICS und SeeTec konnten die Besucher der Fachmesse Logimat kürzlich in Stuttgart erleben, wie mitgeteilt wird. An der Messe stellte ICS erstmals die neue Version von SeeTec BVI Logistics vor. Die Lösung kombiniere Videodaten mit Informationen über Pakete oder Packstücke. Verluste oder Beschädigungen könnten damit innerhalb kürzester Zeit visuell nachvollzogen und aufgeklärt werden – das spare Zeit, Kosten und steigere die Kundenzufriedenheit. Dank eines flexiblen Treiberkonzepts lasse sich SeeTec BVI Logistics an eine Vielzahl von Warenwirtschafts- und Lagermanagement-Systemen anbinden.

 

Virtueller Bankraub: Eine Milliarde US-Dollar gestohlen

Die Cybergang „Carbanak“ weiss, wie es geht und erleichtert Finanzinstitute in einem virtuellen Bankraub um mehrere Millionen US-Dollar.

Kennt die Trends in der ICT-Sicherheit: Umberto Annino von InfoGuard.
Kennt die Trends in der ICT-Sicherheit: Umberto Annino von InfoGuard.

Die Ziele und die Durchführung der Carbanak Angriffe

Interpol, Europol und Institutionen verschiedener Länder sowie Kaspersky Lab haben gemeinsam die Geschichte eines beispiellosen Cyber-Bankraubs aufgedeckt. Laut den Experten ist eine internationale Gang von Cyberkriminellen aus Russland, der Ukraine, Teilen Europas sowie China für den Raubzug verantwortlich.Nicht nur die Finanzwelt ist von solchen „Raubüberfällen“ betroffen, sondern auch jedes KMU muss seine Werte schützen. Doch wie?

In der Printausgabe des SicherheitsForums vom März zeigt der Fachmann die neuesten Trends in der ICT-Sicherheit auf und beantwortet Fragen zur aktuellen Bedrohungslage in der Cyberwelt. Umberto Annino skizziert zudem ein systematisches Vorgehen für die Sicherheitsstrategie im KMU.

Hier finden Sie den ausführlichen technischen Report (Englisch) von Kaspersky Lab.

„Es ist aber für viele Firmen immer noch sehr schwierig, die richtige Balance im Sicherheitsdispositiv zu finden, und so werden die drei Ebenen Technologie, Prozesse und Mensch sehr oft ungleich stark berücksichtigt. Dann wird gern auf das Allheilmittel ‚Security Tool‘ vertraut: Man kauft ein Produkt, weil der Hersteller gut geworben hat. Doch erst bei der Integration merkt man, dass die Konfiguration aufwendig und komplex ist – und das Tool verfehlt seinen Zweck“ – Umberto Annino von InfoGuard.

Betriebliches Gesundheitsmanagement für jedes Alter

Der demografische Wandel stellt die Schweizer Volkswirtschaft vor wachsende Herausforderungen. Während die Zahl der älteren Arbeitnehmenden ständig ansteigt, nimmt jene der jüngeren konstant ab. Die Gesundheit im Betrieb gewinnt unter diesem Aspekt an Wichtigkeit.

Die Gesundheit im Betrieb gewinnt unter dem Aspekt des demografischen Wandels an Wichtigkeit
Die Gesundheit im Betrieb gewinnt unter dem Aspekt des demografischen Wandels an Wichtigkeit

Es gilt, den Blick auf die verschiedenen Anforderungen und Bedürfnisse der Mitarbeitenden ganz unterschiedlicher Generationen zu legen. Gleichzeitig müssen betriebliche Rahmenbedingungen geschaffen werden, die ein funktionierendes Gesundheitsmanagement im Unternehmen ermöglichen.

Erkenntnisse zum Stand des Generationenmanagements in der Schweiz liefert die gleichnamige Studie von Gesundheitsförderung Schweiz. Diese wurde an der nationalen Tagung für betriebliche Gesundheitsförderung an der Universität Freiburg erstmals präsentiert und diskutiert. Unter der Leitung von Prof. Dr. Martina Zölch, Leiterin des Instituts für Personalmanagement und Organisation an der Hochschule für Wirtschaft FHNW in Olten, wurde in der Studie untersucht, welche Massnahmen Schweizer Unternehmen zur Bewältigung der Veränderungen der Altersstrukturen ergreifen. Die Studie ging den Herausforderungen nach, die sich durch den demografischen Wandel dem betrieblichem Gesundheitsmanagement, den Human Resources sowie der Führung stellen. Die Studie schlägt die Brücke zwischen dem Demografiemanagement und dem betrieblichen Gesundheitsmanagement. So erhalten Schweizer Unternehmen konkrete Anhaltspunkte zur Umsetzung der betrieblichen Gesundheitsförderung in jedem Alter.

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